Reputation im Netz wird immer wichtiger

Jeder Onliner der in sozialen Netzwerken vertreten ist, wird sich zwangsläufig mit der eigenen Reputation auseinandersetzen. Es geht dabei um mehr als regelmäßig seinen Namen zu googeln um zufrieden festzustellen, dass nirgends Kritik geübt wird. Vielmehr müssen wir uns mit immer neuen Faktoren auseinandersetzen, die uns einen Platz im „Social Heaven“ einräumen.

Authorrank, Circle und Kloutscore 

Wie hoch ist Dein Kloutscore, in wie vielen Circlen steckst Du, wie vernetzt bist Du bei Linkedin, Xing oder Facebook? Sind Deine Twitter-Follower wertvoll? Wie aktiv bist Du bei Pinterest? Amen? Diaspora? FlickR? TumblR? Wie misst Du Deine persönlichen KPIs?

Was bringt mir das?

Genau das ist doch die zentrale Frage. Ist es wirklich wichtig, als Privatperson in allen Netzwerken aufzutauchen, oder dient die Besetzung der Profile lediglich der Eitelkeit? Ein Social Media Manager ist zwangsläufig sehr viel mehr vernetzt die meisten anderen Mitarbeiter. Und das ist gut so, denn wir tun das ja in erster Linie für unser Unternehmen. Trotzdem sind wir weder Roboter noch Erfüllungsgehilfen, die ein wenig „facebooken“.

Social Media Manager – was macht der eigentlich?

Wir stoßen Prozesse an, wir transportieren unsere Unternehmen in die Online-Welt, wir geben ein Gesicht – und das ist ganz oft unser eigenes.

Uns ist klar, dass es von Unternehmensseite sehr viel Vertrauen bedarf, denn lange Abstimmungsprozesse sind im Social Media Bereich kontraproduktiv. Schnelle Reaktion und bereichsübergreifende Kommunikation prägen das Berufsbild.  Hat sich ein Unternehmen erst einmal für die Besetzung einer solchen Stelle entschieden, ist das ein Schritt in die richtige Richtung. Aber wie geht es weiter? Hier liegt oft das Problem. Wir ticken eben anders. Wir propagieren Transparenz, wir tauschen unser Wissen aus, wir führen zusammen und fordern zum  Mitmachen auf.

Welcher Social Media Mensch kennt nicht die Widerstände, die das nach sich zieht? Die ersten, die sich angegriffen fühlen sind of die Bereiche Marketing und/oder Unternehmenskommunikation. Denn sie glauben immer noch, das wäre ihr Job, wollen aber weder etwas mit Communities nichts zu tun haben, noch deren Kritik hören.

Denn die kritische Masse „da draussen“ glaubt den oft geschönten Worten nicht und tut dies öffentlich kund. Der Community Manager darf sich damit auseinandersetzen, der Social Media Manager legt den Finger in die Wunde, macht auf Missstände aufmerksam und zeigt auch gerne einmal auf, wo Abhilfe geschaffen werden kann. Wer ein Unternehmen gefunden hat, das offen dafür ist, der hat Glück.

Wir haben das immer so gemacht..

„Sorgen Sie dafür, dass wir gut da stehen, aber belästigen Sie uns nicht mit Umdenkungsprozessen“ – das ist eine kühne Behauptung trifft es aber in den meisten Fällen.

Warum sollte auf einmal alles anders sein? Weil die Welt sich verändert. Die Kunst ist es, diese Veränderung im Unternehmen zu installieren. Aufzuzeigen, dass es sich lohnt sein Wissen zu teilen den Kollegen zu vermitteln, wie das Social Web funktioniert, sie zu überzeugen das sie dadurch nur gewinnen können. Dazu bedarf es einer großen Unterstützung der Geschäftsführung und aller Abteilungsleiter!

Mach Dich zur Marke

Ich arbeite in einem Verlag mit vielen Redakteuren, die seit einigen Jahren zusätzlich fürs Web schreiben müssen. Und gerade die schreibenden Kollegen haben hier eine Riesenchance sich einen Namen im Web zu sichern. Such Dir Deine Nische, mach Dich zur Marke und Du wirst belohnt. Wer das verstanden hat, ist auf dem richtigen Weg.  Und wer Unterstützung braucht, fragt doch einfach seinen Social Media Manager – der hilft gern.

Mehr dazu wurde zum BarCamp6 geschrieben.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s