Teil mit mir! – Shareconomy ist Trend

Sharconomy (Share Economy) heißt der neueste Hit in der Online-Welt. Bedeutet, dass man das was man hat, verleiht oder teilt oder sich das was man nicht hat, leiht. „Collaborative Consumption“ ist ein anderer Begriff für diese Form moderner Tauschringe

Es ist mir ein Rätsel, wie Menschen Ihre Privatwohnungen oder Häuser einfach so an andere vermieten können. Bei Airbnb.de ist das möglich und wird scheinbar erfolgreich praktiziert. Ähnlich agiert die Plattform 9flats.com, die ebenfalls Privatunterkünfte in der ganzen Welt vermieten. Dabei handelt es sich jedoch nicht um billige Absteigen, sondern um hochwertigen Wohnraum, der günstig gemietet werden kann. Shareconomy liegt voll im Trend, denn es wird alles geteilt, verliehen oder verschenkt, was vorstellbar ist.

Shareconomy liegt voll im Trend

Warum direkt eine Hilti kaufen, weil ein Umbau bevorsteht? Vielleicht hat ja jemand im Freundeskreis ein Gerät, dass er verleihen kann. WHYownit greift diese Idee auf und sezt sie mittels einer Smartphone-App um, mit der man Freunde hinzufügen kann, die etwas zu verleihen haben. Man selbst kann seine Artikel ebenfalls einstellen. Je mehr Freunde mitmachen, umso größer die Auswahl.

WHYownit

Scrennshot WHYownit


Das Thema Carsharing ist nicht neu und von Unternehmen wir greenwheels bereits seit Jahren erfolgreich gewerblich betrieben. Tamyca ist ein Austausch von Privatautos, die deutschlandweit angeboten werden. Der Vorteil: Man sucht in der Nähe seines Wohnortes nach einem geeigneten Fahrzeug und kann sich so schnell und unkompliziert mobilisieren. Die Verdienstmöglichkeiten hängen vom Fahrzeug und der Stadt ab, denn in diesem Fall erfolgt eine Bezahlung an den Verleiher. Das ganze wird durch eine Versicherung gedeckelt, damit im Schadensfall niemand auf den Kosten sitzen bleibt.

Vom Boot bis zu den Boots – alles geht.

Nicht nur Autos, Wohnungen oder Geräte werden verliehen, sondern auch alle anderen vorstellbaren Artikel. Kleider, Arbeitsplätze, Fahrräder und selbst Boote. Die Idee zündet und setzt sich immer mehr durch. Gewerbliche Anbieter wie beispielsweise Autovermietern ist das natürlich ein Dorn im Auge, sie werden sie  allerdings nicht gegen die „Crowd“ wehren können. Damit der Funke weiter getragen wird ist es nämlich notwendig, dass viele Menschen an diesen virtuellen Tauschbörsen teilnehmen. Getauscht wurde immer schon gern, ob in der Steinzeit oder in den 90ern als die Tauschringe weltweit Beachtung fanden. Jetzt ist das Smartphone der Schlüssel dazu. Die Erreichbarkeit spielt dabei eine wichtige Rolle, denn man möchte ja schnell den benötigten Gegenstand verwenden. Weitere Portale, die den Shareconomy Gedanken verfolgen: Kleiderkreisel, Stuffle, Flinc, couchsurfing, nextbike um nur einige deutschsprachige zu nennen.

Mehr zum Thema:
> Shareconomy ist mehr als teilen
> Leitthema bei der CeBIt

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