Social Media und der Tod

Der Tod von Schauspieler Robin Williams bewegt die Welt. Insbesondere über die sozialen Medien wie Twitter und Instagram wird viel diskutiert und viel getrauert. Menschen steigen auf Tische und fotografieren sich, Vorbild ist der Film „Club der toten Dichter.“ Bei Facebook steht in meiner Timeline heute ganz häufig: Oh Captain, my Captain!

Ein großer Verlust, der mal wieder zum Nachdenken anregt. Denn Robin Williams hat allem Anschein nach einen Suizid begangen. Wie viele berühmte Leute vor ihm. Es heißt, er litt unter Depressionen, wie viele Menschen auf der ganzen Welt.

Einem Mensch, der so beliebt war und in der Öffentlichkeit stand, wird natürlich sehr viel mehr Aufmerksamkeit zuteil, als den vielen anderen, die sich tagtäglich das Leben nehmen, aus den gleichen Gründen.
Es ist erlaubt, über die sozialen Netzwerke zu diskutieren, seine Trauer auszudrücken und seine Gefühle zu beschreiben.

Sox in a Box

Grenzwertig finde ich schon, dass Bild direkt eine „Trauer-Page“ auf Facebook eingerichtet hat. Aber auch das lässt sich noch vertreten, schließlich gibt es hier Informationen zum Thema Depressionen.

Was aber meiner Meinung nach nicht in Ordnung ist, ist das was „Sox in a Box“ auf Facebook veranstaltet:

soxinabox 

//

 
Es werden Socken verlost. Als Anlass wird der Tod von Robin Williams genommen.
Die Fangemeinde ist zu Recht empört.
Ich kann gar nichts dazu sagen. Als Community Manager würde ich mich weigern, so ein Gewinnspiel zu publizieren.
 
DISLIKE Sox in a Box

 

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