Das Internet der Dinge – der nächste Hype?

Internet of Things

IoT

Waagen, die nicht nur Dein Gewicht sondern auch  den Fettanteil, den Blutdruck und den Biorhythmus messen, Fitness-Armbänder, die Schritte, Schlaf und Kalorien aufzeichnen und Waschmaschinen die mitdenken. Das Internet der Dinge nimmt immer mehr Raum im täglichen Leben ein.

Noch vor drei Jahren war ein Fitnessarmband die Ausnahme, viele neugierige Fragen und vor allem die Sorge ob man denn „krank“ sein, weil man seine Schritte zählt. Es herrschte vielfach Unverständnis über die Nutzung. Inzwischen gehören Fitness-Armbänder oder Apps schon fast zum alltäglichen Gebrauch für immer mehr Menschen. iBeacons versorgen uns mit Infos und viele andere Geräte machen unser Verhalten transparent.
Das Waschpulver neigt sich dem Ende zu, man vergisst neues einzukaufen und ärgert sich. Das lässt sich durch einen Klick ändern. Miele hat auf der IFA sein neuestes Modell vorgestellt. Es soll demnächst auch Spülmaschinen in der Art geben.

Internet of Things

88 % der Bundesbürger, die im Rahmen einer Studie befragt wurden, haben noch nie den Begriff „Internet der Dinge“gehört, dabei gilt das IoT (Internet of Things) als das nächste große Ding.
Gemeint ist damit die Vernetzung der kleinen Geräte mit dem Internet, die wir im Alltag benutzen. So zum Beispiel das Fitness-Armband, die Waage, die Waschmaschine und und und. Die Daten werden immer gespeichert.

Aber noch einmal von vorne: Es gibt Krankenkassen die den Kauf der Apple Watch unterstützen und teilfinanzieren. Der Grund ist einfach. Wer sich ausreichend bewegt, gesund ernährt und das alles auch noch dokumentiert, gibt Daten frei. Die Daten sind in der Cloud gespeichert und der Zugriff darauf nicht wirklich bekannt.
Die Gerechtigkeitsdebatte nimmt zudem ja auch kein Ende, denn die Argumentation macht ja durchaus Sinn. Wer sich ausreichend bewegt, gesund ernährt, nicht raucht und das seiner Krankenkasse mitteilt, erwartet im Gegenzug eine Belohnung oder zumindest die Anerkennung seiner Motivation.
Denn die Mitmenschen, die sich rauchend und vorzugsweise von Fast-Food ernähren, denen Bewegung ein Fremdwort ist, zahlen immerhin die gleichen Kassenbeiträge. Auch wenn inzwischen Bonus-Systeme gibt, die Bargeld versprechen. Es ist trotz aller Aktivität keiner davon gefeit, nicht doch einmal krank zu werden.
Was dann? Es sind immer nur Momentaufnahmen, die entstehen.Diskussionen darüber wären endlos und die Argumentationen auch.Foto-4

Google macht mit

Aber was ist nun mit all den vernetzten Geräten, die für uns mitdenken? Ist es wirklich bequem, wenn der Rasierhalter auf Knopfdruck neue Klingen bestellt, der Kühlschrank Nachschub ordert oder dich Dein Fitness-Armband darauf hinweist, dass Du Dich noch nicht ausreichend bewegt hast.
Smartphones spielen dabei eine große Rolle, denn sie dienen oft als Fernsteuerung für die IoT. So lässt sich die Raumtemperatur von unterwegs regeln, Alarmanlagen werden eingeschaltet oder die Rollläden heruntergelassen.

Mit Google Nest, ist der Suchmaschinenriese auch in das umsatzversprechende Geschäftsfeld Internet of Things eingestiegen. Ein Thermostat, Rauchmelder oder die Kamera, die über das Smartphone zu bedienen ist.

Die Werber dürfen sich freuen, denn so bekommen Sie Infos, die sie sich von Ihren Kunden wünschen. Denn über die Daten, die in der Cloud gespeichert werden, lassen sich Profile von Nutzern über deren Verhalten erstellen. Wichtig für künftige Kaufprozesse, denn die Customer Journey lässt sich mühelos verfolgen. An dem Punkt, an der Kunde noch zögert, liefert personalisierte Werbung den entscheidenden Impuls.
So kann auch der stationäre Handel vom Zusammenspiel der IoT profitieren, denn die Online-Daten können vor Ort zur Argumentation genutzt werden.
Ein spannendes Feld mit vielen Möglichkeiten.

Prognose: Im Jahre 2020 werden es ca. 25 Milliarden Geräte sein, die Daten in der Cloud synchronisieren.

Mehr zum Thema:
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Ein Gedanke zu „Das Internet der Dinge – der nächste Hype?

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