Das Barcamp Ruhr in Essen

Und schon ist es wieder vorbei, das Barcamp Ruhr. Es fand am Wochenende traditionell im Unperfekthaus in Essen statt, eine Location, die begeistert. Obwohl wir alle unter dem #bcruhr9 getwittert haben, war es in Wirklichkeit erst das 8. Barcamp, denn in einem Jahr fiel es leider aus. 
Der Wintergarten im Unperfekthaus war am Samstag um 10 Uhr rappelvoll und nach der Vorstellungsrunde konnten dann auch endlich die Sessions starten, allerdings erst ab 12 Uhr. Dennoch gab es wieder mal viele spannende Session-Vorschläge und die Entscheidung, wohin ich gehe fiel mir, wie immer, nicht leicht.

 

Mein Kollege der Jens Steinmann, hat sein erstes BarCamp erlebt. musste ins kalte Wasser springen und die erste Session seines Lebens geben. Sein Thema war: Communtiy-Manager, ich bin ein Newbie. Er hat darüber berichtet, was er in den ersten Wochen seines neuen Jobs erleben durfte.

Lars Hahn, bekannt für systemisches Kaffeetrinken, zeigte in seiner Session, wie ein gut gepflegtes Profil bei der weiteren Karriere nutzen kann. Alle mal ihre Profil überprüft, besonders das von XING und Linkedin.

Und auch die liebe Daniela, von Blogger ABC, hat aus dem Nähkästchen geplaudert und erzählt, wie das Bloggen ihr zu einem Job verholfen hat.

Ob Crowdfunding, Snapchat, Urlaub auf dem Hausboot oder Aluhut, kein Thema blieb unberührt. Man sah die Teilnehmer hektisch hin- und herflitzen und verzweifelt nach Räumen suchen.

Das passiert allerdings nur beim ersten Mal im Unperfekthaus. Alte Hasen kennen sich mittlerweile aus.

Wenn dann gar nichts mehr geht, trifft man sich im Restaurant. Das Essen ist einfach fantastisch, egal ob Frühstück oder Lunch. So sah man sie schlemmen und schwärmen.

Sponsoren sei Dank

Ohne Sponsoring läuft kein Barcamp. So waren es denen auch in diesem Jahr zu verdanken, dass wir alle bestens versorgt waren.

Der Lokalkompass war ebenfalls Sponsor. Wir haben unsere Artikel gestreut und hoffen, sie haben gute Besitzer gefunden.

Lokalkompass als Sponsor

Nützliches zum Barcamp

 

Alle auf einem Blick. – Sponsoren sei Dank!

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Sponsoring Plakat

Am Montag ist man immer noch ganz erfüllt von den vielen Eindrücken, den netten Mitstreitern, dem tollen Essen und den vielen spannenden Sessions.
Danke an die Organisatoren Berthold und Mike. Wir freuen uns schon auf das nächste Barcamp #bcruhr10

Mehr zum Thema:
Alle Beiträge und Berichte:
http://www.barcamp.ruhr/bcruhr9/infos/berichte-und-artikel

 

Click-baiting – Wie Facebook auf die wirklich interessanten Inhalte setzt

Wir alle kennen die Beiträge von Heftig, buzzfeed und Co. die uns mit rudimentären Texten und Fotos auf Beiträge aufmerksam machen. Durch die reißerischen Überschriften wie „Du wirst nicht glauben, was hier passiert ist….“ soll der Nutzer neugierig gemacht werden und auf den Artikel klicken. Das Ergebnis ist oft enttäuschend.
Jetzt will Facebook einen Riegel davor schieben und die wirklich interessanten Beiträge belohnen.

Click-Baiting Headlines

Click-Baiting Headlines sollen den User animieren auf den Beitrag zu klicken, die Headline gibt keinerlei Informationen preis, was gesehen wird. Das dient natürlich dazu, dass der Post viele Klicks generiert, von vielen Leuten gesehen wird und damit im News Feed höher gerankt wird.

In Zukunft werden Satire-Meldungen gefiltert, der Nutzer soll bereits durch die Überschrift verstehen, worin es in dem Posting geht. 

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Dazu misst Facebook die Verweildauer auf der Seite. Kurze Verweildauer bedeutet wenig Interesse. Auch die Interaktionsrate wird eine Rolle spielen. Wenige likes oder shares bedeuten wenig Interesse. Also Enttäuschung. 

Noch eine Änderung: Link-Sharing in Posts

Diese Änderung betrifft das Link Sharing beim posten. Ich kann einen Link teilen indem ich die URL kopiere. Dabei erhalte ich eine Vorschau, die ich mit einem Text ergänzen kann, der zum Beitrag passt. Oder aber ich lade ein Foto hoch und ergänze das mit einem Link.

Facebook will den kopierten Link künftig bevorzugen, weil er mehr Informationen liefert. Dadurch, dass die Fotos ohnehin größer angezeigt werden als bisher, ist also das Argument hinfällig, auf Fotos zu setzen. Denn bekanntlicher weise reagiert der Nutzer darauf stärker. 

Facebook erkennt also, dass nachrichtliche, informative Links von höherem Wert sind, als reißerische Teaser. Für uns, als BürgerCommunity und nachrichtlichem Portal eine gute Nachricht. 

Hier der Original-Text:
Newsroom FYI

Social Media im Anzeigenblattverlag?

Fast jeder in Deutschland (und anderen Ländern) kennt Anzeigenblätter. Jene kostenlosen Zeitungen, die gerne in der Wochenmitte und am Wochenende in fast allen Briefkästen zu finden sind. Die einen freuen sich auf die Angebote, Kleinanzeigen und redaktionelle Ankündigen, wieder andere werfen die Publikation ungelesen fort oder nutzen die Zeitung um Gegenstände beim Umzug einzuwickeln. So weit, so gut. Aber wie passen Anzeigenblätter und Social Media zusammen?

Lokal, hyperlokal, social

Die Redaktionen und Geschäftsstellen von Anzeigenblättern sind da, wo das Leben spielt: Mitten in den Städten und Bezirken vorzugsweise in Fußgängerzonen. Der Vorteil für die Kunden ist die Erreichbarkeit. Man kann eine Anzeige aufgeben, Karten im Vorverkauf erwerben oder auch einmal mit der Redaktion über Themen reden, die gerade von Belang sind. Redakteure sind also ganz nah dran am Geschehen. Und diesen Vorteil kann man nutzen, in dem man den Bürgern ein Online-Portal zur Verfügung stellt, dass ihnen die Möglichkeit bietet, genau diese Belange, Probleme und Themen direkt ins Internet zu befördern. Der Lokalkompass ist so ein Portal. Hier schreiben Redakteure und Bürger-Reporter gleichberechtigt. Die Beiträge lassen sich direkt zu Facebook, Twitter oder G+ sharen, so dass hier bereits neue Kanäle genutzt werden.

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Viralisierung und Themenfindung

Reichweite, Bekanntheit, Reputation und die Verbreitung von Nachrichten und interessanten Themen, das alles möchte der Lokalkompass transportieren. Der schnellste Weg, die Welt darauf aufmerksam zu machen, ist die Nutzung von sozialen Netzwerken. Über die Facebook-Fanpage werden die Inhalte gezielt und ausgewählt präsentiert. Ein völlig anderes Zielpublikum wird hier angesprochen, denn die Facebook Nutzer sind nicht unbedingt die Lokalkompass-Schreiber. Twitter ist ein weiterer Kanal für kurze, knappe und vor allen Dingen aktuelle Statusmeldungen. Wir nutzen auch Pinterest, denn in der Community tummeln sich viele gute Hobbyfotografen, deren Fotos durchaus sehens- und verbreitungswert sind. In unserem YouTube-Channel präsentieren wir Videos, die von unseren Redakteuren bei verschiedenen Veranstaltungen präsentiert werden. Selbstverständlich besetzen wir auch Google + Alles Wege, das Portal und seine Autoren bekannter zu machen.
Denn es sind doch gerade die lokalen und sublokalen Geschichten, die interessant sind. Und es nicht nur die redaktionellen Beiträge sondern auch die von Bürgerreportern, Geschichten, die vor der Haustür passieren. Warum diese nicht in die Welt tragen?

KPI – was wird gemessen?

Tool

Ich nutze kein professionelles Monitoring-Tool, sondern die kostenlosen wie Google Alerts, Seitenmanager für Facebook, Hootsuite oder Addictomatic. Ein selbst entwickelter  Facebook-Interaktionsindex gibt Hinweise auf Themen, die interessieren und Beiträge die gern gelesen und diskutiert werden. Community- und Marketingaktionen, Vorträge und Mitarbeiterschulungen sollen den Lokalkompass insgesamt bekannter machen. Social Media soll ein Thema für alle Mitarbeiter sein.
Social Media Guidelines helfen den Mitarbeitern im Umgang mit der Öffentlichkeit. Redakteursschulungen sollen „Social Media“ verinnerlichen. Und es klappt! Die meisten KollegInnen sind aktiv bei Facebook, schreiben online-optimiert und verstehen, wie Cross-Media funktioniert. Eine gute Basis für die Vermarktung von Lokalkompass.de.

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