Das Tourismuscamp Niederrhein

Es war bereits das dritte Tourismuscamp Niederrhein und es fand in diesem Jahr in Mönchengladbach statt. Vorweg gesagt: Es war wieder einmal sehr gelungen.

Das Gebäude „Haus Erholung“ punktet bereits durch Stil. Ein wunderschönes Gebäude mit Aussicht in den Park. So kann ein BarCamp erfolgreich beginnen. Ganz wichtig: Es gab leckere Croissants, Kaffee, Tee und Gesundes im Glas.

Ich habe mich gefreut einige Bekannte zu treffen, aber auch viele neue Gesichter und Teilnehmer, die zum ersten Mal auf einem BarCamp waren.

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Nach der Vorstellungsrunde (Jeder nur drei Hashtags!) ging es auch gleich in die Sessions.

Ich habe mit Aktivtourismus und Online Marketing angefangen und eine spannende Session erlebt. Es geht um Touren, Karten und vor allem spannende Geschichten. Outdooractive ist ein echter Vorreiter. Es gibt Detailbeschreibungen von Wanderrouten, Radwegen, davon sind 70.000 allein von der Community erstellt. Eine beachtliche Leistung. Wer also mal eine interessante Route sucht oder entdeckt hat, kann Teil der Community werden.

Videos mit Smartphone erstellen

Nächste Session war bei Andrea Quass „Videos mit Smartphones erstellen“ Ich habe gelernt, dass man unbedingt ein externes Mikrophon benötigt, einen Stabilisator, Tripod oder Mini-Stativ, eine Powerbank (sic!) und natürlich eine Kamera-App.

Andrea hat erklärt, dass es wichtig ist, bei einem Live-Video das Mobilphone hochkant zu halten, ansonsten geht Querformat. Man sollte auch möglichst nicht das Smartphone bewegen, sondern der Bildinhalt sollte sich bewegen und zwar möglichst nicht mehr als 5-7 Sekunden. Das reicht. Natürlich sollte die Story bereits vorher feststehen, also nicht nur was die Geschichte ist, sondern  auch für wen? Die ersten Sekunden zählen.  Danke für die spannende Session

Nach dem leckeren Mittagessen und guten Gesprächen ging es in die nächste Session für mich.

Website 2020

Website altern schneller als man sie erstellen kann. Was ist also wichtig? Content natürlich. Der Content sollte natürlich nicht nur spannend und zielgruppenspezifisch sein, sondern auch suchmaschinenoptimiert.
Künstliche Intelligenz sorgt für aktuelle Inhalte und es gibt bereits Content Management Systeme, die damit arbeiten. Gut also, wenn man die eigenen Arbeiten und den selbst erstellten Content auch auf der eigenen Website präsentiert und sich  möglichst darauf konzentriert.
Das Verteilen aus dem Content Hub heraus ist die nächste Aufgabe. Und selbstverständlich sind die juristischen Dinge nach wie vor wichtig.

Storytelling

darum ging es in der anschließenden Session. Ein Thema, dass sich irgendwie in jeder Session wiederfand. Das zeigt, wie wichtig eine gute Geschichte ist.

Am Beispiel von Sol Hotels wie verschiedene Zielgruppen über Bewegtbild angesprochen werden kann. Wer gerne ohne Kinder Urlaub macht, wird anders angesprochen, als die Familien. Der Content wird so über die Person an die Marke gebunden. Wichtig ist vorher zu überlegen was man eigentlich aussagen will? Sind wir sportlich, lustig, komplentativ oder freaky?
Es geht dabei sich von den anderen abzugrenzen und seine Stärken in den Vordergrund zu stellen. Und wichtig sind natürlich die Kunden bzw. die Personen, die von der Website angesprochen werden sollten.

Feedback einholen und schauen, wo wird was über mich gesprochen. Nur so kann man sein Angebot verbessern. Coole Session, die mein Köpfchen so richtig angeregt hat.

 Suchmaschinenoptimierung

Auch eines der Themen, die Prio 1-2 auf dem Camp haben. Ich weiß zwar schon einiges darüber, trotzdem tut ein Austausch immer gut und irgendwas lernt man immer dazu. Auch in diesem Fall. Wie finde ich das richtige Keyword? Was mag Google? Spielen andere Suchmaschinen eine Rolle etc.

Hinterher gab es noch eine Feedback-Runde mit wenig Kritik. Sowohl die Location, das Essen und auch das WLAN haben gut gefunzt. Die Orga war super. Danke an Tanja Neumann und Kristine Honig für den perfekten BarCamp Tag mit Flausch, guten Gesprächen, spannenden Themen und das alles verpackt in eine stilvolle Kulisse. Ich hoffe, wir sehen uns 2018 – irgendwo am wunderbaren Niederrhein.

 

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Das BarCamp Köln 2016

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Am 3. und 4. September 2016 fand das BarCamp in Köln statt. Für mich war es das erste Mal in Köln. Vorweg gesagt: Die Organisation war wieder einmal perfekt, die Location hat mir gut gefallen, besonders weil es keinen Parkplatz Stress gab.

Was nehme ich aus diesen beiden Tagen mit? Wie immer war es für mich auch ein Treffen mit Freunden, ganz wichtig. Aber auch neue Leute kennen lernen, Austausch, voneinander lernen, spannende Sessions.

Welche Session ist geeignet?

Die Qual der Wahl – welche Session nehme ich? Am Samstag habe ich mich für ein Thema entschieden, was mir selbst nahe liegt und worüber ich erst in der letzten Woche geschrieben habe. Community-Management in Redaktionen. Die Diskussion wurde von Christine Badke und ihrer Kollegin Izabela Koza vom Kölner Stadt-Anzeiger geführt. Nichts, was ich nicht bestätigen kann.

Für mich persönlich ein guter Sessioneinstieg, denn das alles erlebe ich genauso täglich. Immer wieder erstaunlich, wie homogen die Trolle dieser Welt sind.

Pay what you want? Mit diesem Titel hat mich Christian Müller neugierig gemacht. Für Freiberufler ein Risiko, aber auch eine Chance. Wir haben sogar darüber diskutiert, welchen Sinn es für Unternehmen macht? Ich denke, auch das ist mal ein mutiger Ansatz, den man verfolgen kann. Danke für die anregende Diskussion

Fremdsprachen schnell und effektiv lernen

Nur 20 Minuten am Tag investieren und damit eine Fremdsprache lernen. Iason hat viel Erfahrung damit, denn er ist ein Grieche, hat holländische Wurzeln und lebt in Deutschland. Er weiß also wovon er spricht.
Er hat nicht nur aus eigener Erfahrung gesprochen, es kamen auch von den anderen Teilnehmern viele hilfreiche Tipps. Netflix unterstützt die Serie Narcos mit Spanisch-Lektion in Kooperation mit Babbel.
Bücher wurden empfohlen: Fluent in three Month, diverse Methoden von Langenscheidt bis hin zur Birkenbihl Methode.
Danke für die vielen Tipps.

Zweiter Tag – neue Sessions

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Wieder mal enstpannt nach Köln gefahren und fit und gespannt auf neuen Input. Ich war wohl nicht die Einzige:

Scum – wie kann man mit dieser agilen Methode ordentlich arbeiten? Ich arbeite nicht mit Scrum, leider, dennoch hat mich die Session interessiert. Wie in den Rollen agiert wird, scheint mir sehr durchdacht zu sein. Leider kann ich das praktisch gar nicht anwenden. Schade, aber die Anregung mit mehr damit zu beschäftigen habe ich mitgenommen

Facebook Powereditor

Darauf habe ich mich richtig gefreut. Martin Maubach erklärt den Power Editor. Für mich ein superspannendes Thema. Ich habe echt viel gelernt in dieser Session. Danke für das Beispiel, wie man 30.000 Burger über Facebook verkauft, war beeindruckend.
Erst mal am nächsten Tag ausprobiert, wie es funktioniert. Danke dafür

Was passiert eigentlich mit dem „POS“ und wie schafft es der lokale Handel, Kunden dorthin zu bekommen. Diese Diskussion führte Kathrin mit interessierten anderen Teilnehmern.
Worüber sich alle einige waren: Schöne Nischenläden und individuelle Fachberatung verschwindet immer mehr aus den Innenstädten. Statt dessen gibt es nur noch Filialisten, die überall in Europa zu finden sind.
Das Internet ist natürlich die größte Konkurrenz. Eine echte Lösung gab es nicht, aber spannende Hinweise und eine gute Diskussion.

Nebenbei wurde auf dem Gelände von QSC noch ein Lockmodul geworfen und es wurden noch Pokemons gejagt. An diesem Tag gab es einige Newbies, die sich über Taubsis, Rattfratz und Habitaks gefreut haben. Lass uns spielen 🙂

Ich habe dann noch ein Stündchen am Check In Schalter verbracht und mich nett unterhalten. Danach gab es die Abschlusssession.
Danke an alle Organisatoren, Beteiligten, Sponsoren etc.

 

#webseidank #Blogparade – Was das Netz mir Gutes gebracht hat

Ohne das WWW hätte ich nicht diesen Job. Ohne Internet würde ich nicht die vielen Menschen kennen, die ich im Netz kennen gelernt habe. Als ich über meine Berufswahl nachdachte, hatte ich keine Ahnung, dass ich mal durch und durch digitalisiert bin.

Seit fast 20 Jahren bin ich nun schon beruflich mit dem Internet verbunden, denke manchmal an die Zeiten von Modem und AOL zurück und freue mich darüber, wie die Entwicklung voran gegangen ist und wir alle ständig dazu lernen dürfen.
Heute ist man ja auch nicht mehr der Außenseiter, der „irgendwas in diesem Internet“ macht, wahrscheinlich Websites programmieren, was sonst. Das Internet gehört zum Leben.

Web 2.0 schafft Nähe

10 Jahre ist es bereits her, dass wir über den Begriff Web 2.0 geredet haben, dass es echte Communities gibt, obwohl ich Newsrooms seinerzeit auch schon als Austausch empfand, denn es gab auch da schon Foren für alles und jeden.
Ich habe ungefähr 2006 mit dem Bloggen angefangen. Mein erstes Blog „Der alltägliche Wahnsinn“ hat mir Spaß gemacht, es waren Geschichten und Erlebtes von mir. In der Zeit habe ich einige Blogger kennen gelernt. Man hat sich darüber gefreut, dass die Blogroll wächst, sich gegenseitig Stöckchen zugeschmissen und das Leben der anderen mitbekommen. So sind damals erste Freundschaften zu Menschen entstanden, die ich niemals auf anderem Weg kennen gelernt hätte. In diesem Jahr bin ich vom Online-Marketing zum Community-Management gewechselt

Twitter und Facebook

Community Manager gab es zu der Zeit nicht viele. Auf der Suche nach Gleichgesinnten, habe ich als erste Linda Konter kennen gelernt, die Community Managerin bei Unicum war. Wir sollten einige Jahre später Kolleginnen werden, was wir damals nicht ahnen konnten. Zum Glück gibt es das Web. 🙂
Twitter war das soziale Netzwerk was ich bereits vor Facebook genutzt habe, zu Facebook kam ich erst 2009.
Die ersten Facebooker mit denen ich mich befreundet habe, waren Freunde, die ich Anfang der 90er Jahre in Neuseeland sucht habe und zu denen ich komplett den Kontakt verloren habe. So findet man sich wieder und das viele Jahre später und tausende von Meilen voneinander entfernt und bis heute virtuell in Kontakt.

Communities, Barcamps und Digiheads

Durch den Job, habe ich mehr Community Manager kennen gelernt. Das war die Geburt des BVCM. Danke vielmals bis heute an die Gründungsmitglieder: Tom Nöding, Marc Ralea, Silke Schippmann, Daniel Langwasser und Linda Konter.
Auf einmal bekamen die Internet-Menschen Gesichter. Wir trafen uns, tauschten uns aus und hatten Spaß. Besonders das Community Camp in Berlin wurde zum Ort der Begegnung, zum Klassentreffen. Bis heute.
In den vielen folgenden Jahren habe ich zahlreiche Barcamps und die Republica erlebt und dabei ganz viele Menschen kennen gelernt. Es sind Freundschaften entstanden, die ich nicht missen möchte.
Was mir besonders am Herzen liegt, ist immer noch das von Sandra Schink initiierte Projekt „Digiheads“ . So viel Spaß, so tolle Menschen und für mich so nachhaltig, ich bin sicher, daraus wird noch mehr.

In Freud und Leid

Wir alle wissen, dass es  auch die Kehrseite der Medaille gibt. Besonders wenn man als Community Manager tätig. Irgendwann kommt vermutlich jeder in diesem Job an den Punkt, an dem man nicht mehr neutral sein kann.
Wenn die Haut dünn wird, wird man angreifbar, Gedanken, die sich in den Kopf schieben, die Dich selbst erschrecken. Denn keiner ist ständig stabil und ausgeglichen. Wenn dann der Frust und die Grübelei nicht mehr aufhört, wenn Dein Job Dein Leben bestimmt, dann wird es Zeit….
So ging es mir eines Tages auch, ich bin eine Weile ausgestiegen und habe dann beschlossen diesen Job zu kündigen. Die beste Entscheidung, die ich machen konnte. Ich habe dann als Social Media Consultant zusammen mit Linda bei der Douglas Holding gearbeitet, eine großartige Zeit.

Bis heute arbeite nicht mehr am „offenen Community-Herzen“ und bin froh darüber. Dennoch hilft genau dieser harte Weg zu verstehen, wie Communtiies ticken und nur so kannst Du auch das Thema Social Media behandeln. Ohne die Praxis bleibt es eben immer nur Theorie.

Zeigst du wirklich, wie Du bist?

Es passiert aber heute noch, dass mich Ereignisse mitnehmen, betroffen machen, die mich mitleiden lassen. Denn je enger man vernetzt ist, umso mehr bekommt man mit, was die Menschen im eigenen Netzwerk tun, wie sie denken und ticken, velleicht nur ansatzweise. Wie echt das ist, wissen wir nicht voneinander.

Gerade in den letzten Tagen habe ich erlebt, wie eng meine Netzfreunde zusammenrücken, wie verständnisvoll und mitleidend man sich unterhält, miteinander chattet und einfach füreinander da ist. Danke an die, mit denen ich meine Gedanken teilen konnte. Die, die es lesen, wissen wer gemeint ist.

#webseidank – ohne das Web würden meine Gedanken viele Bücher füllen, die keiner lesen würde.

Dieser Beitrag entstand aufgrund der Initiative von Annette und Thomas von unserleben.digital 
Ich bin gerne dabei und freue mich auf spannende weitere Möglichkeiten, die das Web bietet.
In Erinnerung an Johannes Korten: „Das Netz ist ein guter Ort“ wenn man es gemeinsam dazu macht.  #webseidank

Das DJV-Journalistencamp in Köln

Am 2. Juli 2016 fand in der HMKW in Köln das Journalistencamp 2016 statt. Ein Format, das den meisten Journalisten nicht sehr geläufig sein dürfte. Darum umso spannender zu sehen, wer sich auf den Weg nach Köln gemacht hat. 

Der DJV hat als Thema Digitalisierung in der Medienbranche ausgesucht, darum ist ein Barcamp aus meiner Sicht auch das geeignete Format. Auch bei der Location hat sich der DJV Gedanken gemacht und diese gut gewählt.

Um 9:00 Uhr standen wir also an der Anmeldung. Wie bei jedem Barcamp wurde Dein Name auf einer Liste abgehakt und es gab ein Namensschild. Lustigerweise nur der Nachname, für jeden Teilnehmer gab es eine DJV-Tasse (Der Journalist die eierlegende Wollmilchsau) auf der ebenfalls ein Schildchen mit dem Nachnamen aufgeklebt war.

 

Das ist ungewöhnlich, denn auf Barcamps duzt man sich und wichtiger als der Nachname ist eigentlich das Twitter-Handle. Nun gut, es ist ja das erste Mal.

Es stand ein reichhaltiges und gutes Frühstück bereit. Croissants, Laugenbrezeln und Muffins, Tee, Kaffee, Säfte und Wasser. Selbst Soja-Milch stand zur Verfügung. So ließ es sich schon mal gut netzwerken, quatschen, Bekannte treffen und sich mit der Umgebung vertraut machen.

Nenne mir drei Hashtags..

Die Vorstellungsrunde lief in Barcamp Manier ab, drei Hashtags, Name, Twitter fertig. Es war nicht überraschend, dass es viele Kollegen gab, die zum ersten Mal ein Barcamp besuchten und sich damit noch nicht so recht anfreunden konnten. Wenn es dann Journalisten sind, die gerne ausschweifen, können die Hashtags auch schon mal länger werden.
Der Moderator (dessen Namen ich leider vergessen habe) erwähnte dann bei seiner Vorstellung, dass man sich ja bei einem Barcamp duzt, für alle Neulinge. Großes Gelächter bei den alten Hasen, die das Namensschild auch belustigend fanden. Aber egal. Sowas passiert eben.

 

Sessions noch und nöcher

Die Sessionplanung lief glatt und mit vielen spannenden Themen. Da war der nette Timo Stoppacher (@CGNTimo) mit seiner superhilfreichen WordPress-Session.
Es wurde über Evernote, Google und Social Buzz geredet. Aber auch typische Themen, die insbesondere für freie Journalisten spannend waren, wurden behandelt. Die KSK, Snapchat in einer Zeitungsredaktion, Honorare und natürlich Selbstmarketing.
Die Sabine von ferngeweht hat erzählt, wie man mit Blogs Geld verdienen kann. Spannende Session.

Googlen wie die NSA

Die Kunst der Recherche ist ein Thema, dass alle Journalisten immer wieder bewegt. Aber wie kann ich aus Google mehr herausbekommen als andere? Welche Suchmaschinen gibt es noch und viele andere spannende Fragen hat Hektor Haarkötter (@Medienhektor) den interessieren Teilnehmern nahe gebracht.

Um auch das noch einmal zu erwähnen: Das Mittagessen fand ich auch gut.

Herzlichen Dank an die Sponsoren und vor allem an die Organisatorinnen:
Ute Korinth  und  Christina Quast   Ich freue mich auf DJVCamp17

Mehr zum Thema:
Fit für Journalismus 

Das Barcamp Ruhr in Essen

Und schon ist es wieder vorbei, das Barcamp Ruhr. Es fand am Wochenende traditionell im Unperfekthaus in Essen statt, eine Location, die begeistert. Obwohl wir alle unter dem #bcruhr9 getwittert haben, war es in Wirklichkeit erst das 8. Barcamp, denn in einem Jahr fiel es leider aus. 
Der Wintergarten im Unperfekthaus war am Samstag um 10 Uhr rappelvoll und nach der Vorstellungsrunde konnten dann auch endlich die Sessions starten, allerdings erst ab 12 Uhr. Dennoch gab es wieder mal viele spannende Session-Vorschläge und die Entscheidung, wohin ich gehe fiel mir, wie immer, nicht leicht.

 

Mein Kollege der Jens Steinmann, hat sein erstes BarCamp erlebt. musste ins kalte Wasser springen und die erste Session seines Lebens geben. Sein Thema war: Communtiy-Manager, ich bin ein Newbie. Er hat darüber berichtet, was er in den ersten Wochen seines neuen Jobs erleben durfte.

Lars Hahn, bekannt für systemisches Kaffeetrinken, zeigte in seiner Session, wie ein gut gepflegtes Profil bei der weiteren Karriere nutzen kann. Alle mal ihre Profil überprüft, besonders das von XING und Linkedin.

Und auch die liebe Daniela, von Blogger ABC, hat aus dem Nähkästchen geplaudert und erzählt, wie das Bloggen ihr zu einem Job verholfen hat.

Ob Crowdfunding, Snapchat, Urlaub auf dem Hausboot oder Aluhut, kein Thema blieb unberührt. Man sah die Teilnehmer hektisch hin- und herflitzen und verzweifelt nach Räumen suchen.

Das passiert allerdings nur beim ersten Mal im Unperfekthaus. Alte Hasen kennen sich mittlerweile aus.

Wenn dann gar nichts mehr geht, trifft man sich im Restaurant. Das Essen ist einfach fantastisch, egal ob Frühstück oder Lunch. So sah man sie schlemmen und schwärmen.

Sponsoren sei Dank

Ohne Sponsoring läuft kein Barcamp. So waren es denen auch in diesem Jahr zu verdanken, dass wir alle bestens versorgt waren.

Der Lokalkompass war ebenfalls Sponsor. Wir haben unsere Artikel gestreut und hoffen, sie haben gute Besitzer gefunden.

Lokalkompass als Sponsor

Nützliches zum Barcamp

 

Alle auf einem Blick. – Sponsoren sei Dank!

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Sponsoring Plakat

Am Montag ist man immer noch ganz erfüllt von den vielen Eindrücken, den netten Mitstreitern, dem tollen Essen und den vielen spannenden Sessions.
Danke an die Organisatoren Berthold und Mike. Wir freuen uns schon auf das nächste Barcamp #bcruhr10

Mehr zum Thema:
Alle Beiträge und Berichte:
http://www.barcamp.ruhr/bcruhr9/infos/berichte-und-artikel

 

Das dritte Barcamp Düsseldorf – Die Rheinische Post als Gastgeber

Am 9. und 10. Oktober fand das dritte Barcamp Düsseldorf in den Räumen der Rheinischen Post statt. Daniel Fiene und Stefan Evertz haben organisiert. Es gingen viele Hände hoch, als @hirnrinde fragte, wer denn zum ersten Mal bei einem Barcamp sei, es waren ungewöhnlich viele. Umso schöner, dass es immer mehr Menschen gibt, die das Format mögen. Was ich heraushören konnte, war die übliche Begeisterung der Barcamp-Newbies und der Ausspruch: Das ist nicht mein letztes Barcamp.session

Vollgepackt mit vielen interessanten Sessions bin ich in den Tag gestartet und konnte  mich wie immer nicht entscheiden, womit ich anfange. Da war der Markus Hündgen (Bewegtbild ist tot, Virtual Reality kommt)  mit seiner Oculus Brille, der Porno in VR versprochen hat. Und auch der Thomas Knüwer knallte mit „Print ist geil“ eine tolle These in den Raum. Ich habe mich dann für die Print-Session entschieden. Ob ein Regenschirm aus einem Magazin, eine Zeitung gegen Dengue-Fieber oder WLAN to go, mit Print lassen coole Sachen umsetzen. Wie sagte Thomas so schön: Ein bisschen wie YPS mit Gimmick, wer hat das nicht geliebt.

Auch das Flüchtlingsthema hat ins BarCamp Einzug gehalten. Thorsten Stollen hat uns einmal aufgezeigt, welche Stationen die Flüchtlinge durchlaufen von der Erstaufnahme bis zur diversen Registrierungen. Eine ganz schöne Odysee für die Menschen. Aber auch für die Mitarbeiter in den Einrichtungen, Ämtern und Behörden gehen dabei völlig in Arbeit unter. Zahlen und Fakten die beeindrucken und eine Session, die mich sehr nachdenklich gemacht hat. Hier eine Zusammenfassung als Sketch-Note.

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Technik ist weder gut noch böse

.. das sagt Nicolai Schwarz und stellt uns allerlei Gadgets vor, die man haben möchte – oder auch nicht. Sehr spannende Session für Nerds. Da gibt es Buttons die programmiert werden können, eine Fibonacci Uhr, Bruno, den saugenden Mülleimer, ein Laser Razor, mit Bug a Salt Fliegen killen oder Dorothy, die auf drei Mal Hacken zusammenschlagen ein Aktion auslöst. Ziemlich cool, für die die daran Spaß haben!

Würfel, Löcher, Eisbären

Und dann war da noch die Eisbär-Challenge von Markus Kucborski. Ich bin fast an Eisbären und Löchern verzweifelt, bis ich auf einmal den Lichtblick hatte. Das war eine echte Herausforderung. Klasse und Danke Markus.

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Barcamps sind wichtig. Der Austausch mit Gleichgesinnten, diese Art der Unkonferenz wird immer beliebter, auch für größere Unternehmen, die ihre Mitarbeitern an eine völlig neue Art des Lernens heranführen können. Ich habe das selbst schon zwei mal für Lokalkompass.de organisiert. essen

Danke an die Sponsoren: RP-Online, Targobank, KpunktNull, Lieferheld.de, GLS Bank, GDATA, vodafone, FOM Hochschule, akom360, circit

Mehr zum Thema:

Community Camp 2014
Barcamp Koblenz 
Facebook-Camp

Das Barcamp in Koblenz ein voller Erfolg

Am vergangenen Wochenende fand zum ersten Mal in Koblenz ein Barcamp statt. Auf dem Gelände der Handwerkskammer trafen sich zahlreiche Menschen, um sich auszutauschen, etwas zu lernen und eigenes Wissen zu teilen. So wie das bei Barcamps üblich ist. Um es vorwegzunehmen: Aus meiner Sicht ein voller Erfolg.

Auch wenn die kleine Stadt an Rhein und Mosel nicht unbedingt mit Berlin oder Hamburg vergleichbar ist, war das Barcamp Koblenz nicht weniger spannend. Im Gegenteil, ich habe mich an den beiden Tagen äußert professionell behandelt gefühlt Das Orga-Team rund um 247 Grad, der Rhein-Zeitung und der Handwerkskammer haben alles gegeben. Allein das Gebäude beeindruckte durch die ungewöhnliche Architektur. Die Räume waren perfekt für ein Barcamp, vor allem waren sie klimatisiert, was bei ca. 40 Grad nicht unterschätzen war.

Handwerkskammer

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Das Kompetenzzentrum liegt aber nun mal leider nicht mitten im Zentrum von Koblenz. Ein Shuttle-Service hat dafür gesorgt, dass wir bequem vom Zentrum ins Zentrum kamen. Auch an dieser Stelle noch einmal ein großes Lob ans Orga-Team.

Orgateam

Das Orga-Team #bcko15

#bcko15 – Der Hashtag zur Veranstaltung

Es wäre kein richtiges Barcamp, wenn nicht ordentlich getwittert würde. Und das wurde es. Unter dem Hashtag #bcko15 haben sich die Anwesende nicht lumpen lassen, so dass #bcko15 am Freitag in den Trending Topics war.

Die Sessions als Herzstück eines Barcamps

Meine erste Session begann mit den Bonner Blogs. Sascha Förster (@Sascha_Foerster) hat ein Projekt aufgesetzt, dass Blogs aus Bonn und Umgebung aggregiert. Untereilt nach Kategorien, können sich Blogger hier eintragen und per RSS ihre Beiträge veröffentlichen. So entsteht eine Vernetzung der Bonner Blogszene, die natürlich der eigenen Reichweite dient. Ein Batch auf das eigene Blog zeigt die Zugehörigkeit zu den Bonner Bloggern.
Es gibt auch eine Anleitung zum Nachbau

Mit WordPress kann jeder relativ leicht eine eigene Website oder ein Blog aufbauen. Ich habe mich auch immer mehr oder weniger unbefangen damit beschäftigt, ob es Hacker ausgerechnet  auf meine WP-Seite abgesehen haben. Marc Nilius (@marcnilius) hat in zwei Sessions erklärt, dass Sorge durchaus berechtigt ist. Alleine durch Plugins, die man sich ja schnell mal herunterlädt, haben Hacker eine gute Chance die Seite zu entern und z.B. unsichtbare Affiliate Links zu installieren, Spam zu versenden oder die Seite komplett zu blocken. Auf seiner Seite erklärt er, wo es Sicherheitslücken gibt.

Mit einem 3D-Drucker können ganze heute „gedruckt“ werden. Ich habe nur noch gestaunt, was Christoph Krause @designgilde im Schnellsprechtempo über die Möglichkeiten des 3D-Drucks berichtet hat. Ich war ziemlich beeindruckt und die Schokolade dazu gab es auch

Schokolade
Was alles beim Einsatz eines Quadrocopters beachtet werden muss, hat Jennifer de Luca (@die_jennifer) sehr anschaulich erklärt. Sie hat mal eben die „Drohne“ über unsere Köpfe hinwegbewegt und tolle Aufnahmen damit gemacht. Ein Video von ihr und dazu gibt es hier.
Das Display

Drohne

Wie man die in Berlin lebendeTochter, die ein Social-Media-Addicted ist, über soziale Netzwerke erreichen kann, erzählte Ilse Mohr (@silvernerd) so lustig und lebendig, dass man einfach nicht anders kann, als lachen.

So nett erzählt von @MarcusSchwarze + @die_jennifer, wie @Mohrenpost und ich im Netz kommunizieren. Danke 🙂 https://t.co/31jSuB8bNH

Sessions, Pizza, Wasser und jede Menge netter Menschen

Die Instagram-Session von Jana Ziesenieß (@SonneundWolken) war superspannend, die Snapchat-Diskussion mit Christian de Vries (@prcdv) erhellend. Lars Wienand (@LarsWienand) hat über Social-Media-Recherche berichtet und viele weitere Sessions, die de Besucher in Trap hielten.

Die Verpflegung gilt es noch zu loben, sowohl die Pizza, als auch die Burger (die vegetarischen waren super) kamen wohl gut an. Das Wichtigste an diesem Wochenende war das Wasser. Wie viele Hektoliter haben wir verbraucht?

Wasser auf dem Barcamp Pizza

Ohne die Sponsoren wäre das alles nicht möglich gewesen. Herzlichen Dank!

Ich freue mich schon auf das Barcamp 2016 #bcko16

Mehr zum Thema:

Facbook Camp 2015 in Hamburg

Es war wie immer schön. Schön, im Sinne von lehrreich, im Sinne von „Klassentreffen“, netzwerken, Gleichgesinnte treffen, viel Wissen in sich hineinschaufeln , ebenso viel gutes Essen. Das #fbcamp 2015 fand in diesem Jahr im Betahaus in Hamburg statt.

Es stand bis vor ein paar Wochen noch gar nicht fest, ob das Facebook-Camp in diesem Jahr wieder stattfinden sollte. Grund dafür war, wie so oft, die mangelnde Sponsoren-Bereitschaft. Fast unverständlich, wenn man gesehen hat, wie erfolgreich das Camp in den letzten drei Jahren war. Durch den Wechsel der Location in die Nähe der Schanze, nochmal eine Spur attraktiver.

Betahaus in Hamburg

Eine gute Wahl. Das Betahaus ist der ideale Ort für ein BarCamp. Unkompliziert, behaglich und mit ausreichend Raum.  Die gute Nachricht wurde dann auch am 11. Februar verkündet: Das Barcamp findet statt. 

Dank Silke Schippmann und Christian Rasch konnten genügend Sponsoren davon überzeugt werden, dass sich das Facebook-Camp für alle lohnt.
Am Samstag morgen ging es mit dem üblichen „Hallo“ und „große-Freude“-Geplapper los. Es ist doch immer wieder schön, Menschen zu treffen, die genauso nerdig sind wie Du selbst.
Die ersten Sessions begannen 11 Uhr und man hatte mal wieder die Qual der Wahl. Für mich ging es los mit „Paid-Content“ Advertorials Pro/Contra von @mundtgerecht. Spannend, wie er uns die Welt der „alten“ digitalen Print und Online Anfänge mitnahm. Sein RETURN Magazin ist ein echtes Nischenprodukt. Witzig das 8 BIT Cinema „Scarface“.

Hier das Video dazu:

RETURN

Das Thema war aber eigentlich, wie kann ich Sponsoring und Facebook-Posts zusammenbringen und wollen die Fans Werbung?
Fazit: Zu viel und zu offensichtlich ist irgendwie immer zuviel. Dosiert und geschickt stört es nicht.

#digiheads #digicrazysexycool

Die nächste Session war völlig eigennützig. „Wir sind die Menschen hinter den Buzzwords“. Unsere Mission: Zeige wer Du bist und was Du kannst. Auf völlig unkomplizierte Weise und weg vom Business-Sytle. Initiatorin was Sandra Schink. Das Ergebnis, die #digiheads haben wir auf dem Facebook-Camp vorgestellt. Mehr dazu wird noch verbloggt.
Folge Beatrix Gutmanns Pinnwand „#digiheads“ auf Pinterest.

#digiheads

#digicrazysexycookl http://digiheads.de

Heiko von Facebook

Wenn @heiko spricht, dann hat keine andere Session mehr eine Chance. Heiko arbeitet bei Facebook und man darf Fragen stellen. Was auch viele tun. Er redet über Algorithums, über Relevanz, verified Pages, den Business-Manager und die Autoplay-Funktion bei den Facebook-Videos.

Es wird nach Reichweite, Post-Häufigkeit und Werbeetat gefragt. Und doch hat sich einer getraut das böse „E“ Wort zu sagen. Nein, es gibt keinen Edgerank. Sehr spannende Session, die die fleißigsten Mitschreiber hatte.

Wenn Heiko spricht ist Stille

Wenn Heiko spricht ist Stille

Amt 2.0

Christiane Germann ist bei Amt für Flüchtlingshilfe und Migration als Social Media Managerin beschäftigt. Sie hat sich auf Schulung und Beratung von Ämtern spezialisiert, die ihre Bürger im Social Web erreichen wollen. Dazu hat sie wirklich praktische Hinweise und überzeugende Argumente geliefert. Es wissen alle, Social Media macht auch nicht vor dem Amtsschimmel halt. Dort wird nur ein wenig anders gewiehert. Apropos: Auf die Frage, ob man im Social Web die Bürger duzt oder siezt, sagte Christiane, sie würde das gepflegte „Sie“ empfehlen.
Andersherum empfiehlt sie eine „lockere“ Sprache, weg vom Amtsdeutsch. Eine spannende Session war das. Danke Christiane!

Christian German

Amt 2.0 über die Ängste und Nachteile

 Werte Content am Beispiel vom Schuh

Alexander Schilling @raumfuer ist immer für eine eine Überraschung gut. Was Werte, die als Basis für Content dienen könnten, mit Schuhen zu tun haben? Ich war zuerst ratlos. Aber je mehr ich darüber nachgedacht habe, umso eher bin ich darauf gekommen. Im Gespräch mit den anderen Teilnehmern wurde auf einmal „ein Schuh daraus“. Diese Stunde war sehr kurzweilig und so gar nicht digital.

Fanpage-Karma

Süss oder salzig? Lustig oder traurig? Gold-weiß oder Schwarz-Blau? Fanpagekarma deckt auf. Die Sessions sind immer richtig lustig und verraten mehr über die Social-Media Nutzer, als ihnen lieb ist. Im Blog erfährt man einiges.

Übrigens haben die Jungs mal wieder dafür gesorgt, dass ich wieder mal ein Kreuzworträtsel lösen durfte und das geliebte FB-Camp-Freunde-Buch stolz mit mir herumgeschleppt habe. Ich liebe ES!!

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Politik und Social Media

Angie Dorsch ist nicht nur eine der #digheads, Sie ist auch Politikerin und in sozialen Netzwerken aktiv.
Anschaulich hat sie beschrieben, wie Politiker besser manchmal nicht in der Öffentlichkeit reagieren, denn die Bürger beobachten genau was gesagt bzw. geschrieben wird. Und das lässt sich alles prima nachvollziehen. Sorgte doch schon mal für Lacher.

Alles in allem ist das Facebook Camp inzwischen eine Institution, ich fand die Sessions sehr spannned, die Menschen selbstverständlich auch- Weil wir so eine eigene Spezies sind macht es einfach nur Spaß.
Verluste die zu beklagen sind:  Dagger vermisste sein Freunde-Buch. Auch wenn es Ersatz gab, es ist eben nicht das gleiche. Stanley hat die Tasche des Sponsors Imonet in der „Lustigen Mama“ vergessen. Sie wurde dann noch weiter getragen und hängt jetzt wohl in der Cobra Bar herum. Wer also dahin kommt, darf sie für Stanley aufheben.
Besonderer Dank an die Initiatioren, Silke und Christian und natürlich an die Sponsoren, ohne die das nicht stattfinden konnte.

Hier die Sponsoren:
DIPLOMA Hochschule
FanpageKarma
Immonet
beebop media
Gruner + Jahr Druck- und Verlagshaus Hamburg
BW-jetzt
Malte Klauck von Hamburg Fotografiert
Bundesverband Community Management e.V. (BVCM) für digitale Kommunikation & Social Media
Franke Versicherungsmakler

Hamburg, fbcamp

Hamburg, meine Perle

Community-Camp Berlin #ccb14

Wie immer im Oktober fand auch in diesem Jahr wieder das beliebte Community Camp in Berlin statt. „Klassentreffen“, „Treffen mit Freunden“ und natürlich Erfahrungs- und Leidensaustausch. Neue Learnings und jede Menge netzwerken steht dabei im Vordergrund.

Am Freitag wurde das traditionelle Warm up im The Pub am Alex – Möpse trinken Bier zelebriert. Das Motto Blog´n´ Burger wurde im Vorfeld, während des Warum up und auch im Nachhinein schön bei Twitter begleitet. Es gab interessante Gespräche über coole Projekte, ein guter Einstieg für den nächsten Tag.

Frühstück

Frühstück beim Camp

Sessionplanung

Sessionplanung abgeschlossen – jetzt gehts los

Für mich fühlte es sich bereits am Samstag so voll wie noch nie. Entsprechend lange dauerte die Vorstellungsrunde bis es in die Sessionplanung ging. Dann ging es auch schon wieder los mit der Qual der Wahl: Welche Sessions nehme ich? Denn bekanntlicherweise sind ja immer die Sessions, die mich am meisten interessieren im gleichen Timeslot.

Recht, Recht, Recht und internes Community Management

Als erste Session habe ich also die von Thomas Schwenke gewählt: Recht, Recht, Recht. Erwartungsgemäß gut besucht, lohnt sich aber immer!

Lifecycle

Lifecycle bei Bosch

Wimmelbild

Wimmelbild in groß

Und statt der Session von Uli Gelsen (er möge mir verzeihen) bin ich direkt im Bosch Raum sitzen geblieben und habe mich über das spannende Projekt von Bosch „Internal Community Management“  informiert. Katharina Perschke und Kollegen haben anhand von überdimensionalen Wimmelbildern die Arbeit des Community-Managers visualisiert. Katharina ist für die Umsetzung der E20 Lösungen im Unternehmen zuständig. Bosch bildet daher interne Community Manager aus, die auch zertifiziert werden. Der Lifecycle dient dabei der Orientierung. Klassse!

Alexander Felsenberg hat als Thema „Corporate Change“ vorgestellt, auch diese Session war sehr gut besucht. Die Erkenntnis: In vielen Unternehmen herrscht die gleiche Problematik, denn die Arbeit und der Tätigkeitsbereich von Social Media Managern (und anderern Weltverbesserern)  wird oft nicht erkannt bzw. nicht ins Unternehmen integriert. Hier hilft nur ein Top-Down-Delegation.

Poppen.de sorgt für Lacher

Noch voller wurde es bei der Session von Poppen.de. Das Interesse an diesem Dating-Portal war groß, sei es wegen des Umgangs mit dem FSK18 oder des Community-Managements. Christian und Christoph haben geduldig Rede und Antwort gestanden. Der Jugendschutz ist vorbildlich und als Schmankerl wurde ein Jahr VIP Mitgliedschaft verlost.  Wer den besten Anmachtweet an @ schreibt konnte gewinnen.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass Fanpagekarma uns auch in diesem Jahr wieder mit dem Community-Camp-Freunde-Buch versorgt hat. Inklusive dem superschweren Kreuzworträtsel. Richtige Einsender können 1×3 Monate die Fanpage Karma Business Version gewinnen! I love it!

Cat Content made by Humans

Fanpagekarma dieses Mal ohne Einhorn, aber mit Katze.

Auch Pixoona war am Start und hat uns allen mal wieder Freude bereitet, denn wir durften mit Bart oder Brille zeigen, was in uns steckt.

Am Samstag nach der letzten Session gab es lecker Essen und Trinken im Loft. Danke an die Sponsoren, die dafür gesorgt haben, dass wir es uns gut gehen lassen konnten. Wer immer noch nicht genug hatte, hat sich beim traditionellen Hechtsprung den Rest gegeben. Hier findet Ihr die Tweets dazu.

Bloody Sunday

Der Sonntag ist dann dank der samstäglichen Ereignisse in der Regel beschaulicher. Ich möchte mich aber ganz herzlich bei Stefan Evertz für die spannende Session über die Analyse/Monitoring-Tools bedanken.

Die Organisation war wie immer super und das Team  (Vivian, Frank, Oliver, Christian) dahinter hat es nicht immer leicht. Denn bei aller Freude und allem Happiness wundert es mich doch immer wieder, dass erwachsene Menschen nicht in der Lage sind:

1. Ihren eigenen Müll zu entsorgen
2. auch mal an andere denken und nicht doppelt und dreifache Portionen essen
3. einfach mal rücksichtsvoll sein
Das kann nicht oft genug gesagt werden.

Meine Erkenntnis: Tolle Sessions wie immer, tolle Leute, wie immer und auch wie immer: Ich habe viel zu viele Sessions verpasst, weil es viel zu viele spannende Themen gab. Also wie immer.

Herzlichen Dank an die Sponsoren: BVCM, Holiday-Check, Motor-Talk, Rossmann, Cimdata, Bionade, Mixxt, Likies, Bosch, gutefrage.net, Socialhub und viele andere.

Auf 2015 – ich freu mich jetzt schon.