Facebook führt die App „Mentions“ ein

Facebook Mentions ist eine App, die die Verbindung zwischen Fan und einer Person öffentlichen Lebens herstellt. Voraussetzung dafür ist eine verifizierte Fanpage bei Facebook. Die App kann bisher nur über ein iPhone geladen werden. 

Zielgruppe sind also  nur „echte“ Promis, die Auserwählten, die eine verifizierte Fanpage haben, wie z.B. Serena Williams.

Mentions live

Mentions nur für VIPs

Die App heißt Mentions, weil sie den Promis sämtliche Erwähnungen anzeigt. Außerdem wird angezeigt, wo gerade heftig über welche Themen diskutiert wird. So hat der ViP die Chance, Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, indem er mit diskutiert. Till Schweiger besitzt einen verifizierten Account, für ihn wäre „Mentions“ doch eine gute Entscheidung!!!

Als Marketing-Instrument ist Mentions  sicher gut geeignet, denn die Fans dürfen in Echtzeit verfolgen, was ihr Star gerade macht. Damit ist Facebook dort angekommen, wo Periscope oder Meerkat bereits sind. Das Video kann allerdings auch noch später eingesehen werden.

Und so funktioniert es:
Das Starten einer Live-Übertragung über Facebook Mentions ist ganz einfach:

  1. Tippe auf „Beitrag“ und anschließend auf „Live-Video“.
  2. Füge deiner Übertragung eine Beschreibung hinzu und tippe auf „Live-Übertragung starten“, wenn du fertig bist.
  3. Während deiner Übertragung siehst du, wie viele Personen dir zuschauen, und du kannst live Kommentare beantworten oder diese verbergen. Außerdem kannst du zwischen der Front- und Rückkamera an deinem Telefon wechseln.
  4. Beende deine Übertragung, wenn du fertig bist, indem du auf die „Beenden“-Schaltfläche tippst.
  5. Dein Video wird automatisch auf deiner Facebook-Seite gespeichert, sodass es Fans zu einem späteren Zeitpunkt aufrufen können. Du kannst es, genauso wie jeden anderen Beitrag, jederzeit entfernen.

Live-Videos sind im Trend. Twitter hat bereits Periscope übernommen und auch Facebook möchte, dass Nutzer die Videos direkt hochladen und Links zu YouTube oder anderen Videoplattformen zu meiden. Also eine Konkurrenz zu Google.
Es bleibt spannend in der Social Media Welt.

Mehr dazu im Facebook Newsroom.

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Icebucketchallenge – Oder wie Viralität Gutes tun kann

Ich gebe zu, als ich die ersten Videos von Menschen gesehen haben, die sich Eiswürfel über den Kopf schütten, habe ich nur mit meinem Kopf geschüttelt und mich gefragt was das soll.
Die digitale Form eines Kettenbriefes, dem Idioten folgen. Erst als ich erfahren habe, dass diese Challenge die Menschen sensibilisieren soll und auf eine Krankheit aufmerksam macht, habe ich mich näher damit befasst.

ALS ist eine Krankheit an der vergleichsweise wenige Menschen erkranken, deren Verlauf jedoch schlimm ist. Zum ersten Mal habe ich aus dem Freundeskreis davon gehört. Der gute Freund einer Freundin war an ALS erkrankt.  Auch wenn ich nicht unmittelbar betroffen bin, habe ich doch immer wieder gehört, wie dramatisch der Krankheitsverlauf war. Matijas war Amateurfussballer bei Rot-Weiß Essen, er ist im letzten Jahr gestorben.

Es wird zu wenig über ALS geforscht und es ist gut, dass durch Icebucketchallenge darauf aufmerksam gemacht wird. Ohne Social Media Kanäle wäre das in dieser Form nicht möglich gewesen. Das ist die wieder einmal die gute Seite von sozialen Netzwerken, wie ich finde.

Kritik ist erlaubt

Natürlich gibt es viele Menschen, die die Nominierung annehmen und sich gar nicht darüber im Klaren sind, wozu dieser „Spaß“ eigentlich dienen soll. Ein prima Anlass zur Selbstdarstellung und sich endlich mal wieder so zu präsentieren, dass man auf jeden Fall Aufmerksamkeit bekommt, wie im Fall von Micaela Schäfer, die sich gern nackt zeigt, für einen guten Zweck versteht sich.

Es geht auch nicht darum, sich Wasser über den Kopf zu schütten, um zu zeigen, dass man kein Warmduscher ist. Es geht um Spenden, ganz einfach. Und darum auf Krankheiten aufmerksam zu machen, die unheilbar sind.

Für die ALS-Forschung wurden in USA bereits 32 Millionen Dollar durch die Challenge zur Verfügung gestellt. In Deutschland kamen bisher klägliche Beträge zusammen. Leider. Denn das zeigt genau das, was die Kritiker propagieren: Einfach den Hype mitmachen und nicht weiter darüber nachdenken. Schade, aber so sind die Menschen.

Icebucketchallengeals

Mir war klar, dass ich früher oder später ebenfalls nominiert werde und ich habe mir bereits Gedanken darüber gemacht, wie ich reagiere. Da ich zusammen mit drei Freundinnen nominiert wurde, war die Entscheidung schnell getroffen. Wir haben es getan
Es tat auch gar nicht weh, hat Spaß gemacht und ich nehme es ernst. Ich spende. Und wer mich kennt, weiß dass ich keinen Anlass benötige um zu spenden. Das mache ich regelmäßig, monatlich, außer der Reihe und einfach so. Und jetzt mal mit großem Tam-Tam.

Andere Organisationen beklagen, dass sich nun alle auf die ALS Stiftung fokussieren, darum werde ich an Ärzte ohne Grenzen spenden.

Und eines noch: Die, die sich verweigern und diese ganze Aktion blöd finden, keine Zeit oder keinen Bock haben, sollten wenigstens zeigen, dass sie sich nicht nur aufs Treppchen stellen und auf andere zeigen. Vielleicht erzählt ihr mal von Euren Heldentaten, wo helft ihr? Vielleicht Ehrenamtlich? So wie ich das zusätzlich noch mache. 

Also her mit den Geschichten und vor allem mit der Kohle! Jeder Cent zählt.

Social Media und der Tod

Der Tod von Schauspieler Robin Williams bewegt die Welt. Insbesondere über die sozialen Medien wie Twitter und Instagram wird viel diskutiert und viel getrauert. Menschen steigen auf Tische und fotografieren sich, Vorbild ist der Film „Club der toten Dichter.“ Bei Facebook steht in meiner Timeline heute ganz häufig: Oh Captain, my Captain!

Ein großer Verlust, der mal wieder zum Nachdenken anregt. Denn Robin Williams hat allem Anschein nach einen Suizid begangen. Wie viele berühmte Leute vor ihm. Es heißt, er litt unter Depressionen, wie viele Menschen auf der ganzen Welt.

Einem Mensch, der so beliebt war und in der Öffentlichkeit stand, wird natürlich sehr viel mehr Aufmerksamkeit zuteil, als den vielen anderen, die sich tagtäglich das Leben nehmen, aus den gleichen Gründen.
Es ist erlaubt, über die sozialen Netzwerke zu diskutieren, seine Trauer auszudrücken und seine Gefühle zu beschreiben.

Sox in a Box

Grenzwertig finde ich schon, dass Bild direkt eine „Trauer-Page“ auf Facebook eingerichtet hat. Aber auch das lässt sich noch vertreten, schließlich gibt es hier Informationen zum Thema Depressionen.

Was aber meiner Meinung nach nicht in Ordnung ist, ist das was „Sox in a Box“ auf Facebook veranstaltet:

soxinabox 

//

 
Es werden Socken verlost. Als Anlass wird der Tod von Robin Williams genommen.
Die Fangemeinde ist zu Recht empört.
Ich kann gar nichts dazu sagen. Als Community Manager würde ich mich weigern, so ein Gewinnspiel zu publizieren.
 
DISLIKE Sox in a Box

 

DHL-Chat bei Facebook – sehr empfehlenswert

Missgeschicke passieren immer dann, wenn man sie am wenigsten gebrauchen kann. Mir natürlich auch. Und so kam es dazu:
Nach einigen schlaflosen Nächten habe ich mich entschlossen, die Go-Pro Hero Black Edition zu kaufen. Im Einzelhandel gab es nur das neue Modell, dass mir schlichtweg zu teuer war.

Meine Recherche hat ergeben, dass es noch ein altes Modell zu einem guten Preis im Online-Shop von Saturn gab. Also habe ich die Kamera kurzerhand bestellt und auch rasch eine Bestätigung bekommen, dass sie versendet wird.
Den Bestellstatus habe ich natürlich ständig kontrolliert und noch am Dienstagvormittag gesehen, dass die Kamera bereits unterwegs ist. Also war ich mir sicher, dass sie noch am gleichen Tag auf meinem Schreibtisch sein wird, denn sicherheitshalber habe ich sie an meine Firmenanschrift senden lassen.

Empfänger unbekannt?

Nach der Mittagspause dann der Schock: Empfänger unbekannt?! Kamera geht zurück. Den Fehler habe ich schnell entdeckt. Ein Vertipper in der Hausnummer. Jetzt ist der Verlag, für den ich arbeite nicht so ganz klein und das zu übersehen ist schon fast eine Kunst, zumal es die von mir vertippte Hausnummer nicht gibt und wir sicherlich täglich von DHL beliefert werden. OK, mein Fehler.

In meiner Not habe ich die Bonner Telefonnummer angerufen und gefragt, was ich tun kann. NICHTS, die lapidare Antwort, das Paket geht zurück nach Dorsten. Ich habe vorgeschlagen, selbst dorthin zu fahren. Keine Chance. Auch keine Chance den Zusteller zu erreichen, in dessen Wagen das gute Stück scheinbar noch wahr. Der Vorschlag: Den Absender bitten, die Haus-Nr. zu ändern und neu verschicken.
OK, gesagt und angerufen. Aussage von SATURN: Geht nicht, wir haben nicht die Möglichkeit, etwas zu ändern. Riesenlager Blabla… Für mich nicht nachvollziehbar, aber ich bin ja auch blond.
Der Vorschlag des SATURN Menschen: Neu bestellen! Hä?! Natürlich gab es die Kamera nicht mehr zu diesem Preis, wollte ich also nicht.

Wozu gibt es Facebook….

habe ich mir gedacht und dort meine Not auf die DHL Seite gepostet. Es kamen sofort Vorschläge anderer Nutzer. Versuch den DHL Chat. Das habe ich gemacht und sofort jemanden im Chat gehabt. Ich habe ihm mein Problem geschildert, er brauchte ne Weile hat mir aber immer Rückmeldung gegeben (Ich checke noch…)

Lange Rede, kurzer Sinn: Er hat mir versprochen, die Haus-Nummer zu ändern und das Paket noch einmal zu senden. Geht wohl doch was?

Das Päckchen war am nächsten Tag nicht da, ich habe nochmal nachgefragt und der Chat-Partner blieb dabei: Das kommt.

Heute ist es tatsächlich gekommen. Ich überglücklich, Urlaub gerettet.

Ganz großes Lob an DHL – die Chat-Funktion ist nicht nur vorbildlich, sondern man hat mir auch geholfen. Übers Telefon ging das komischerweise nicht.

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Der Social Media Manager – Von Vivian Pein

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Ein schönes Stück Arbeit – das war mein erster Gedanke als ich das Buch von Vivian Pein in den Händen hielt. Der Social Media Manager bietet  mehr als 500 Seiten Fachwissen und das ist eine ordentliche Leistung. Umso neugieriger war ich auf das Ergebnis.

Was mir als erstes positiv auffällt ist die Gliederung des Buches, sowohl über das Inhaltsverzeichnis, als auch durch die farbliche Untergliederung der einzelnen Kapitel. Für mich, die selbst als Social Media Manager arbeitet, sehr wichtig im täglichen Gebrauch. Soviel erst einmal zur Optik und Haptik, die mir sehr gut gefällt.

Der Untertitel: „Handbuch für Ausbildung und Beruf“ macht neugierig.
Die Autorin geht besonders ausführlich auf das breit gefächerte Berufsbild des Social Media Managers und die sehr unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten in den Unternehmen ein. Das Thema „Social Media Manager im Profil“ direkt an den Anfang zu stellen, halte ich für wichtig. Alle gemachten Aussagen kann ich so unterschreiben, eine umfangreiche Checkliste „Ist der Job was für mich?“ hilft denen, die über einen Berufseinstieg nachdenken.

Als Social Media Manager surft man den ganzen Tag auf Facebook

In medias res geht es direkt für die, die täglich in sozialen Netzwerken zuhause sind und nicht nur bei „Facebook surfen“. Vivian geht auf die bekanntesten Netzwerke ein, Facebook, Twitter, G+ aber auch Business Netzwerke wie XING und Linkedin. Praktische Hinweise und Funktionalitäten sind die wichtigsten Informationen für den Nutzer. Wer dieses Buch kauft, muss nicht wissen, wie man einen Facebook-Account konfiguriert, sondern welche Möglichkeiten das Netzwerk bietet.

Diese Handlungsweise zieht sich klar und stringent durch das gesamte Buch, das grob in 3 Teile untergliedert ist:

Teil 1: Berufsbild Social Media Manager – Berufsbild, Anforderungen, Weiterbildung, Karriere und Bewerbung.

Teil 2: Grundlagen Social Media Management – Die Eckpfeiler, Anwendungsfelder, Rechtliche Grundlagen und Strategische Bedeutung und Möglichkeiten in sozialen Netzwerken.

Teil 3:Social Media Management in Unternehmen – Corportate Social Media und Praktisches SoMe Management

Ausführliche Themenbehandlung

Jedes Kapitel wird umfangreich behandelt, es werden eine Menge hilfreicher Tools vorgestellt. Die wichtigsten rechtlichen Grundlagen sind rasch auffindbar. Weiterführende Hinweise helfen dem Leser, tiefer einzusteigen. Das Buch beleuchtet das gesamte Thema vielseitig (im wahrsten Sinne des Wortes).
Was mir besonders gut gefällt ist das Kapitel „Corporate Social Media“ – ist mein Unternehmen bereit für Social Media. Das sollte Pflichtlektüre für jedes Unternehmen sein, dass sich ernsthaft mit Social Media auseinandersetzt. Leider sieht das in der Realität etwas anders aus.

Ich bin schon ein alter Hase in meinem Job und dachte, ich wüsste so ziemlich alles über soziale Netzwerke, Tools, Prozesse und Workflows. Beim Lesen des Buches hatte ich jedoch mehr als einmal ein „Aha-Erlebnis“. Das liegt nicht zuletzt an den wirklich praxisnahen Fallbeispielen und der Schilderung der eigenen Erlebnisse von Vivian Pein und anderer Community/Social-Media-Manager.

Gebündeltes Expertenwissen

Vivian hat sich echte Experten zu bestimmten Themenschwerpunkte eingeladen. Jochen Mai als Karriere-Experte, Thomas Schwenke als Rechtsanwalt für Social Media Marketing und Recht, Klaus Eck zum Thema Corporate Blogs, Oliver Ueberholz der Experte für Enterprise 2.0, Robert Basic für Blogger Relations, Ben Ellermann als Vorsitzender des Bundesverband Community Management e.V. für digitale Kommunikation und Social Media zum Thema „Berufsbilder“ und Stefan Evertz, der Experte für Social Media Monitoring.

Dieses Kompendium gibt nicht nur Anfängern eine gute Orientierung, es hilft im Arbeitsalltag eines jeden Social Media Managers. Gut geschildert, gut bebildert und übersichtlich gestaltet durch die farbigen Reiter.


Kurzum: Eine ordentliche, fundierte Arbeit, die ich 100 % empfehlen kann. Das Buch ist wirklich jeden Cent wert. 

Galileo Computing
ISBN 978-3-8362-2023-1
€ 29,90

Mehr zum Thema:
Berufsziel Social Media

Facebook – Ich lass mal die Sau raus

Das Social Web ist mein Spielplatz, mein Arbeitsfeld und meine private Austauschform. Jeder von uns hat sich sicher schon einmal daneben benommen, Dinge gesagt, die er hinterher bereut oder für die er sich schämt. Kann passieren. Wer sich entschuldigen kann hat bei mir immer gewonnen. Wiederholungstäter kann ich nicht ernst nehmen. Aber was ist mit denen, die ihren ganzen Frust in Kommentaren und Beiträgen in die Öffentlichkeit tragen?

Martin Rütter, der „Hundepapst“ beschwert sich aktuell wieder über die Anfeindungen gegen seine Person. Es geht dabei um die Hunde-Quälereien in Rumänien. Martin wird mangelndes Engagement vorgeworfen. Er tut das, was meiner Meinung nach das Beste ist, er erklärt, was er davon hält. 

Jeder, der eine Fanpage betreibt, wird sich damit früher oder später auseinander setzen müssen. Denn in sozialen Netzwerken zeigt sich der Troll. Ob öffentlich bei Facebook oder Twitter oder aber auch gerne per Whats app. Jeder wie er meint – aber vergessen die Menschen, dass sie öffentlich zeigen, wie unfähig sie sind zu kommunizieren?

Ich twitter Dir mal die Meinung!

Auch die Unart per Twitter, Whats app oder auch per SMS zu sagen, was man sich face to face nicht traut, scheint immer mehr um sich zu greifen.

Ich würde raten: Einfach mal einen Schritt zurück gehen und schauen, wie es auf andere wirkt. Du zeigst, wer Du bist.

Social Graph oder Graph Search – so funktioniert es.

Seit ein paar Tagen hat sich mein Facebook-Profil verändert – und zwar nicht nur optisch, sondern auch in der Anwendung. Der Social Graph hat Einzug gehalten. Das ist eine neue Suchfunktion innerhalb von Facebook.Bild

Aber was kann ich jetzt damit anfangen?

Ich kann beispielsweise schauen, welche meiner Freunde die gleichen Filme mögen wie ich. Oder ich kann fragen, welches Restaurant meine Freunde in einer bestimmten Stadt bevorzugen und wie sie es bewertet haben.

Momentan ist die Suchmaschine nur in für diejengien nutzbar, die US Englisch als Sprache eingestellt haben, aber Facebook rollt die Funktion nach und nach auch in Deutschland aus. Wer nicht darauf warten will, kann auch einfach die Funktion hier aktivieren. Nach der Anmeldung kann die Suche beginenn.

Was kann gefunden werden?

Jeder Nutzer kann alles sehen, sofern es öffentlich ist. Wer seine Privateinstellungen sorgfältig gepflegt hat, muss nicht befürchten, dass die Inhalte, die nur für Freunde bestimmt sind, für jeden einsehbar sind. Also im Prinzip wie vorher auch, nur dass jetzt leichter gesucht werden kann. Die Suchergebnisse werden teilweise auch ind der Microsoft-Suchmaschine Bing angezeigt.

Kritisch ist es nur, wenn unbedacht gepostet und die Privatsphäreneinstellung vernachlässigt wird. Man kann ja Fragen stellen, die Suchergebnisse hervorbringen, die durchaus unerwünscht sind. Beispiel: Verheirate Menschen, die gern Seitensprünge haben. Hier gibt es ein Blog dazu, welche Suchanfragen gestellt werden.

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Wichtig ist also immer vorab zu überlegen was für wen auffindbar sein soll. Ältere Beiträge oder Fotos können auch naträglich so eingestellt werden, dass sie nicht oder nur für einen bestimmten Personenkreis auffindbar sind.

Um zu überprüfen, was andere Nutzer sehen können, einfach auf „Was sehen andere Personen in meiner Chronik?“ (Englisch: „What do other people see on my timeline?“) klicken und schon hat man eine Überprüfung.

Fazit: Immer schön auf die Privatsphäreneinstellung achten!

Mehr zum Thema:
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