Das Tourismuscamp Niederrhein

Es war bereits das dritte Tourismuscamp Niederrhein und es fand in diesem Jahr in Mönchengladbach statt. Vorweg gesagt: Es war wieder einmal sehr gelungen.

Das Gebäude „Haus Erholung“ punktet bereits durch Stil. Ein wunderschönes Gebäude mit Aussicht in den Park. So kann ein BarCamp erfolgreich beginnen. Ganz wichtig: Es gab leckere Croissants, Kaffee, Tee und Gesundes im Glas.

Ich habe mich gefreut einige Bekannte zu treffen, aber auch viele neue Gesichter und Teilnehmer, die zum ersten Mal auf einem BarCamp waren.

img_9948

Nach der Vorstellungsrunde (Jeder nur drei Hashtags!) ging es auch gleich in die Sessions.

Ich habe mit Aktivtourismus und Online Marketing angefangen und eine spannende Session erlebt. Es geht um Touren, Karten und vor allem spannende Geschichten. Outdooractive ist ein echter Vorreiter. Es gibt Detailbeschreibungen von Wanderrouten, Radwegen, davon sind 70.000 allein von der Community erstellt. Eine beachtliche Leistung. Wer also mal eine interessante Route sucht oder entdeckt hat, kann Teil der Community werden.

Videos mit Smartphone erstellen

Nächste Session war bei Andrea Quass „Videos mit Smartphones erstellen“ Ich habe gelernt, dass man unbedingt ein externes Mikrophon benötigt, einen Stabilisator, Tripod oder Mini-Stativ, eine Powerbank (sic!) und natürlich eine Kamera-App.

Andrea hat erklärt, dass es wichtig ist, bei einem Live-Video das Mobilphone hochkant zu halten, ansonsten geht Querformat. Man sollte auch möglichst nicht das Smartphone bewegen, sondern der Bildinhalt sollte sich bewegen und zwar möglichst nicht mehr als 5-7 Sekunden. Das reicht. Natürlich sollte die Story bereits vorher feststehen, also nicht nur was die Geschichte ist, sondern  auch für wen? Die ersten Sekunden zählen.  Danke für die spannende Session

Nach dem leckeren Mittagessen und guten Gesprächen ging es in die nächste Session für mich.

Website 2020

Website altern schneller als man sie erstellen kann. Was ist also wichtig? Content natürlich. Der Content sollte natürlich nicht nur spannend und zielgruppenspezifisch sein, sondern auch suchmaschinenoptimiert.
Künstliche Intelligenz sorgt für aktuelle Inhalte und es gibt bereits Content Management Systeme, die damit arbeiten. Gut also, wenn man die eigenen Arbeiten und den selbst erstellten Content auch auf der eigenen Website präsentiert und sich  möglichst darauf konzentriert.
Das Verteilen aus dem Content Hub heraus ist die nächste Aufgabe. Und selbstverständlich sind die juristischen Dinge nach wie vor wichtig.

Storytelling

darum ging es in der anschließenden Session. Ein Thema, dass sich irgendwie in jeder Session wiederfand. Das zeigt, wie wichtig eine gute Geschichte ist.

Am Beispiel von Sol Hotels wie verschiedene Zielgruppen über Bewegtbild angesprochen werden kann. Wer gerne ohne Kinder Urlaub macht, wird anders angesprochen, als die Familien. Der Content wird so über die Person an die Marke gebunden. Wichtig ist vorher zu überlegen was man eigentlich aussagen will? Sind wir sportlich, lustig, komplentativ oder freaky?
Es geht dabei sich von den anderen abzugrenzen und seine Stärken in den Vordergrund zu stellen. Und wichtig sind natürlich die Kunden bzw. die Personen, die von der Website angesprochen werden sollten.

Feedback einholen und schauen, wo wird was über mich gesprochen. Nur so kann man sein Angebot verbessern. Coole Session, die mein Köpfchen so richtig angeregt hat.

 Suchmaschinenoptimierung

Auch eines der Themen, die Prio 1-2 auf dem Camp haben. Ich weiß zwar schon einiges darüber, trotzdem tut ein Austausch immer gut und irgendwas lernt man immer dazu. Auch in diesem Fall. Wie finde ich das richtige Keyword? Was mag Google? Spielen andere Suchmaschinen eine Rolle etc.

Hinterher gab es noch eine Feedback-Runde mit wenig Kritik. Sowohl die Location, das Essen und auch das WLAN haben gut gefunzt. Die Orga war super. Danke an Tanja Neumann und Kristine Honig für den perfekten BarCamp Tag mit Flausch, guten Gesprächen, spannenden Themen und das alles verpackt in eine stilvolle Kulisse. Ich hoffe, wir sehen uns 2018 – irgendwo am wunderbaren Niederrhein.

 

Das BarCamp Köln 2016

IMG_7294
Am 3. und 4. September 2016 fand das BarCamp in Köln statt. Für mich war es das erste Mal in Köln. Vorweg gesagt: Die Organisation war wieder einmal perfekt, die Location hat mir gut gefallen, besonders weil es keinen Parkplatz Stress gab.

Was nehme ich aus diesen beiden Tagen mit? Wie immer war es für mich auch ein Treffen mit Freunden, ganz wichtig. Aber auch neue Leute kennen lernen, Austausch, voneinander lernen, spannende Sessions.

Welche Session ist geeignet?

Die Qual der Wahl – welche Session nehme ich? Am Samstag habe ich mich für ein Thema entschieden, was mir selbst nahe liegt und worüber ich erst in der letzten Woche geschrieben habe. Community-Management in Redaktionen. Die Diskussion wurde von Christine Badke und ihrer Kollegin Izabela Koza vom Kölner Stadt-Anzeiger geführt. Nichts, was ich nicht bestätigen kann.

Für mich persönlich ein guter Sessioneinstieg, denn das alles erlebe ich genauso täglich. Immer wieder erstaunlich, wie homogen die Trolle dieser Welt sind.

Pay what you want? Mit diesem Titel hat mich Christian Müller neugierig gemacht. Für Freiberufler ein Risiko, aber auch eine Chance. Wir haben sogar darüber diskutiert, welchen Sinn es für Unternehmen macht? Ich denke, auch das ist mal ein mutiger Ansatz, den man verfolgen kann. Danke für die anregende Diskussion

Fremdsprachen schnell und effektiv lernen

Nur 20 Minuten am Tag investieren und damit eine Fremdsprache lernen. Iason hat viel Erfahrung damit, denn er ist ein Grieche, hat holländische Wurzeln und lebt in Deutschland. Er weiß also wovon er spricht.
Er hat nicht nur aus eigener Erfahrung gesprochen, es kamen auch von den anderen Teilnehmern viele hilfreiche Tipps. Netflix unterstützt die Serie Narcos mit Spanisch-Lektion in Kooperation mit Babbel.
Bücher wurden empfohlen: Fluent in three Month, diverse Methoden von Langenscheidt bis hin zur Birkenbihl Methode.
Danke für die vielen Tipps.

Zweiter Tag – neue Sessions

IMG_7301

Wieder mal enstpannt nach Köln gefahren und fit und gespannt auf neuen Input. Ich war wohl nicht die Einzige:

Scum – wie kann man mit dieser agilen Methode ordentlich arbeiten? Ich arbeite nicht mit Scrum, leider, dennoch hat mich die Session interessiert. Wie in den Rollen agiert wird, scheint mir sehr durchdacht zu sein. Leider kann ich das praktisch gar nicht anwenden. Schade, aber die Anregung mit mehr damit zu beschäftigen habe ich mitgenommen

Facebook Powereditor

Darauf habe ich mich richtig gefreut. Martin Maubach erklärt den Power Editor. Für mich ein superspannendes Thema. Ich habe echt viel gelernt in dieser Session. Danke für das Beispiel, wie man 30.000 Burger über Facebook verkauft, war beeindruckend.
Erst mal am nächsten Tag ausprobiert, wie es funktioniert. Danke dafür

Was passiert eigentlich mit dem „POS“ und wie schafft es der lokale Handel, Kunden dorthin zu bekommen. Diese Diskussion führte Kathrin mit interessierten anderen Teilnehmern.
Worüber sich alle einige waren: Schöne Nischenläden und individuelle Fachberatung verschwindet immer mehr aus den Innenstädten. Statt dessen gibt es nur noch Filialisten, die überall in Europa zu finden sind.
Das Internet ist natürlich die größte Konkurrenz. Eine echte Lösung gab es nicht, aber spannende Hinweise und eine gute Diskussion.

Nebenbei wurde auf dem Gelände von QSC noch ein Lockmodul geworfen und es wurden noch Pokemons gejagt. An diesem Tag gab es einige Newbies, die sich über Taubsis, Rattfratz und Habitaks gefreut haben. Lass uns spielen 🙂

Ich habe dann noch ein Stündchen am Check In Schalter verbracht und mich nett unterhalten. Danach gab es die Abschlusssession.
Danke an alle Organisatoren, Beteiligten, Sponsoren etc.

 

Des Nächtens texten: Communtiy-Management

Ich gehöre zu den Menschen, die manche Nächte einfach mal wach verbringen. Heute ist mal wieder so eine Nacht.  Statt mich hin- und her zu wälzen, meiner Grübeleien hinzugeben und wütend  zu werden, werde ich doch lieber kreativ und schreibe.

Es geht mich seit Tagen durch den Kopf: Was hat sich in der digitalen Kommunikation verändert und wie kann man es begreifen?

Der Ton macht die Musik, dieser Spruch birgt soviel Wahres und Mama hatte auch recht damit. Im Social Web ist der Ton verdammt schräg geworden. Es wird beleidigt, verhöhnt und regelrechte Hasstiraden ergießen sich über alles und jeden, der zu seiner Meinung steht. Dabei ist es unerheblich welche Meinung es ist, irgendwer ist schon mit einer Behauptung, einem Link zu wahrhafter Berichterstattung oder mit Infos aus seriösen Quellen, ranghohen, (aus Wirtschaft und Politik) guten Freunden (die nicht genannt werden wollen) und bestenfalls aus eigener Erfahrung, dabei.

Guter Community-Manager, schlechter Community Manager?

Diese Kommentare oder Beiträge neutral zu bewerten fällt nicht immer leicht. Ich will jetzt nicht wieder darüber lamentieren, wo Meinungsfreiheit aufhört und Verschwörungstheorien anfangen. Darüber gibt es reichlich zu lesen. Vielmehr ist mir wichtig, dass der Community Manager den richtigen Ton trifft. Soll er genauso schräg zurück argumentieren oder muss er immer nur sachlich und freundlich sein. Selbst wenn er als „Praktikant“ „Jungspund“ oder „Ahnungslose Aushilfskraft“ beschimpft wird. Das sind noch die harmlosen Bezeichnungen.

Ich habe meine eigene Meinung dazu

Sachlich schlägt Aggressiv, immer richtig. Argumente kann man mit Gegenargumenten in einer sachlichen Diskussion darlegen. Damit fährt man immer gut, das sollte erste Priorität haben.

Persönliche Beleidigung hinnehmen? Wer angegriffen wird, wehrt sich im ersten Reflex, das ist menschlich. Als Community Manager musst Du unter Umständen so einiges einstecken. Erlebt jeder, der diesen Job einmal gemacht hat. Hier unterscheide ich wieder zwischen:
Beleidigung im Social Web, z.B. bei Facebook: Wenn überhaupt, stecken nur die Initialen des Administrators hinter einem Kommentar, selten ein Gesicht. Somit die Beleidigung nicht persönlich zu nehmen. Wer kann sich aber davon freisprechen, dass er es nicht doch als Angriff auf seine Persönlichkeit nimmt? Selbst wenn der Kommentar da lautet: Ihr von xyz seid doch alle nur Marionetten, die von „ganz oben“ gesteuert werden. Ihr müsst das ja sagen, ihr Feiglinge (harmlos).

Beleidigungen in Foren oder auf eigenen Plattformen: Hier gehts oft ans eingemachte. Du zeigst Dein Gesicht und Deinen Namen, Du machst Dich natürlich auch unbeliebt, sobald Du bei brisanten Themen diskutierst oder moderierst.

„Ich habe doch lediglich gesagt, dass Herr abc ein dämliches Arschloch ist, das ist meine Meinung. Und Du zensierst das weg. Hat Dir wohl Dein Chef befohlen? Oder bist du so ein linker Gutmensch, der die Wahrheit nicht vertragen kann? Nutzt Deine armselige Macht hier aus um mir meine Meinung zu verbieten.“

Mh, jetzt sachlich bleiben, oder darf ich an dieser Stelle auch mal so richtig pampig werden, zumal dieser User schon immer gern gegen mich schießt und ich ihm gerne verbal eins verpassen möchtest?

Bleib cool

Es ist nicht einfach, denn wir alle sind Menschen, wir sind nicht immer in der gleichen Gefühlslage, haben unsere verwundbare Stelle und sind auch mal wütend, aggressiv und ungerecht.
Sachlichkeit schlägt Dummheit. So meine Erfahrung. Ich habe aber auch schon ganze Nächte wach gelegen und vor Wut geschäumt, weil mich ein dicker alter Mann einfach mal so beleidigt hat im Web. Und selbstverständlich hat er schnell Claqueure gefunden, die den gleichen Ton angeschlagen haben.
Und ja: Ich habe zurück geballert. Unsachlich, unreflektiert.
Das gehört dazu. Du bekommst selbstverständlich eine Woge von Hohn, Spott und Häme zurückgespült. Das kann selbst der dümmste User.

Einmal die Erfahrung gemacht, hast Du was für Deine weitere Karriere gelernt. 

In vielen Fällen lieber einmal durchatmen, einen Kollegen bei der Formulierung um Hilfe bitten und sachlich bleiben.

Oder Ignorieren und strategisch schweigen. Oder besser nicht alles hinterfragen oder lesen.
Ignorance is bliss.
In diesem Sinne. Gib Trollen eine Chance!

Udo Lindenberg ist 70

Uo Lindenberg, den kenn ich schon seit den 70er Jahren, denn er war es, der deutschen Rock zuerst hörbar gemacht hat. Ich hatte sogar einen Starschnitt aus der Bravo von ihm an meiner Jugendzimmerwand. All die Jahre hindurch, wenn ich traurig war, warst Du immer für mich da….

Viele Konzerte habe ich gesehen, alle Songs kannte ich auswendig, die Kassetten in meinem Käfer hab ich rauf und runter gedudelt mit Udo-Songs.
Wie habe ich das Album „Daumen im Wind“ geliebt Sehnsuchtsvolle Lieder voller Hoffnung, ein Roadmovie für die Ohren. Tausendmal habe ich mich gefragt, wie es wohl Betty damit geht, wenn Du mal wieder an der Autobahn stehst. Und trotzdem habe ich Dich verstanden, die Sehnsucht in die Ferne.

Ich möcht‘ auch gerne mal nach Afrika
und mit den Urwaldnegern trommeln
ich möchte mal ’nen Medizinmann fragen:
wie viele böse Geister kann er denn wohl verjagen?

Du hast mich mitgenommen, auf die Reisen in die weite Welt, nach Jamaika mit Reggae Maggie, in den amerikanischen Traum nach Boston, New York  und Baltimore.

Mit dem Panikorchester hast Du die Bühne gerockt, dass die Andrea Doria gewackelt hat.Eine einzigartige Inszenierung mit Menschen wie Elli Pirelli und Votan Wahnwitz. Fantastisch war das. Mehr als nur ein Konzert.

Kriege, Sonderzüge und die ganz große Frage nach dem Sinn des Lebens..

Wozu sind Kriege da? Diese Frage hast Du Dir gestellt und ein Kind singen lassen. Auch wenn Du meist den coolen Udo mimst, so bist Du doch scheinbar ein Rocker mit Herz. Einer, mit dem nach Las Vegas reiten und die Sonne putzen kann.

Deine Songs haben mich begleitet, nicht ganz bis heute, aber viele Jahrzehnte lang. „Airport“ ist unangefochten mein Lieblingslied, aus Gründen.
Mit manchen Songs kann ich nichts anfangen, die gehen an mir vorbei. Ich will auch kein Musical sehen, das „Hinter dem Horizont“ heißt. Denn all die Songs, die dort gespielt werden, verbinde ich völlig anders.

Hallöchen, mit Udo in die USA….

Durch die Hommage an Dich von Benjamin Stuckrad-Barre ist mir mal wieder klar geworden, dass Du doch irgendwie immer da warst.

Wie dem auch sei, Du bist jetzt 6 Jahre über 64 – hast immer noch keinen riesigen Bauch und auch kein Doppelkinn. Und ja, ich liebe Dich doch immer noch, oder wieder oder wie auch immer.
Alles Gute zum 70.sten (unfassbar) lieber Udo – und wenn wir uns jemals über den Weg laufen sollten, lass uns einen zusammen trinken!

Mehr dazu:
Odyssee mit Udo

 

 

 

Die Republica 2016 rpTEN in Berlin

RpTEN bedeutet 9 Jahre Republica. Und nie war sie so voll wie in diesem Jahr. Mehr als 8000 Besucher schoben sich 3 Tage lang durch die vielen Hallen der Station am Gleisdreieck in Berlin. Bei der Fülle der Sessions war es gar nicht so einfach, das geeignete Panel zu finden. Gefühlt ging es allen anderen ebenso und so stand man viel zu oft vor bereits vorher überfüllten Räumen, die alternative Session war oft ebenso besetzt. Glücklicherweise spielte das Wetter mit und im Innenhof zu netzwerken ist mindestens genauso spannend.

IMG_5519

Trotzdem schade, wenn die Tweets aus den Vorträgen vielversprechend klingen. #rpTen

Das Motto der diesjährigen Veranstaltung war clever durchdacht: Selbstreflektion.
RpTEN – im Spiegel gelesen NET. Spiegel gab es reichlich. Spiegelnde Namens-Badges, Spiegelnde Ballons und ein Spionagespiegel im Cube auf dem Hof. Soviel zur Location, die einfach nur wie gemacht ist für dieses Mega-Event.

Jonny, Tanja und Markus sind die Gesichter der re:publica. Zur Eröffnung standen sie auf der Stage 1 und schienen selbst überwältigt von den vielen, vielen Menschen die dort saßen. 10 Jahre Re:publica – Wahnsinn… 

Von kleinen Gesprächen in der Networking Area, den Lightning Talks, bis hin zu ganz großem Kino auf der Stage 1 war alles dabei. Einer der absoluten Zugpferde ist Gunter Dücks, der in diesem Jahr mit seinem Cargo-Kult mal wieder den Finger in die Wunde und die Management Methoden der meisten Unternehmen Ad absurdum geführt hat. „Wenn Firmen etwas besonderes schlecht können, lassen Sie es auf Tassen drucken. Team Innovation! und so weiter..

Leider sind nicht die, die sich ertappt fühlen sollten anwesend. Die müssen ja regieren und haben für diesen Internet Quatsch keine Zeit.

Snapchat, VR und Hate Speech

Ganz großes Thema 2016: Hate Speech, Community Management, VR an jeder Ecke und vor allem Snapchat. Auf der letzten Republica noch als Teenager Netzwerk von den „alten Hasen“ belächelt, rannten sie in diesem Jahr zu jeder Session, die im Zeichen des Geistes stand. Angestrengt ins Smartphone starrend, drücken und wischen sie auf dem Display herum um dann verzweifelt zu fragen: „wer kann das denn jetzt sehen und wie lange?“ Tja, alles nicht so einfach in der Welt der Teenager. Die im übrigen genau das nicht wollen: Ü 30 bitte bei Facebook und Twitter bleiben.

Jedenfalls war Snapchat das Wort, dass ich am meisten gehört habe. Und meine Freundesliste hat sich mit all den Newbies verdoppelt. Ich habe mit Snapchat Experte Richard Gutjahr drüber geredet. Snapchat ist wie eine Daily Soap meint er, genauso empfinde ich auch. Das Leben der anderen, flüchtig gestreift für 1-10 Sekunden, sichtbar für max. 24 Stunden, vergänglich und verspielt. Hier gibt es eine Anleitung.

Wie geht ein Community Manager mit den Anfeindungen im Social Web um? Belastet ein Shitstorm? Nimmt man das mit nach Hause? Als BVCM Mitglied habe ich über dieses Thema sowohl mit dem NDR gesprochen als auch mit den Leuten von ZDF NEO, die sowohl eine Shitstorm- als auch eine Candystorm  Box aufgestellt haben und die Besucher nach ihren Gefühlen gefragt haben, wenn sie die Boxen verlassen haben. Wer den Berufswunsch Community Manager hat, dem empfehle ich die Shitstorm Box.

VR – die virtuelle Realität und Arbeit 4.0

Einmal über einen Vulkan fliegen, mitten im mittelalterlichen Indien sein oder auf der Super-Welle vor Tahiti surfen. Mit VR ist alles möglich. Da saßen wir also mit den Brillen im Gesicht, abgetaucht in andere Welten. Staunend, erschrocken oder einfach nur völlig selbstvergessen. Wer das noch nie probiert hat, sollte es mal tun.

vrbrille

Arbeit 4.0, künstliche Intelligenz und der Wandel in der Arbeitswelt waren gut besuchte Themen. Werden Roboter unsere Arbeit übernehmen? Und wenn ja, was können sie? Sind Büros noch zeitgemäß? Wer arbeitet noch 9 to 5? Worauf müssen Unternehmen sich einstellen? Bei Microsoft wird der Chef demokratisch gewählt und heißt Peoplemanager.  Und dabei zählen soft Skills wie Gerechtigkeit und Empathie. Vielleicht bald ein Ende der Amigo-Job-nach-Nase-Vergeber? Ich hoffe ich erlebe es noch.

Nicola Peschke:

Datenjournalismus, Algorithmen, Crowdsourcing, SEO, Social Buzz und viele Tools, mit denen sich Journalisten auseinander setzen sollten

Max  Bönke von der Berliner Morgenpost zeigte wie es geht. Aus vielen Gesprächen mit Journalisten der alten Schule weiß ich aber, dass man dafür „nicht auch noch Zeit hat“. Empörte Reaktionen, Ablehnung und nicht haltbare Argumente fördern das Unwohlsein. Wenn dann noch Instant Artikels von Facebook und AMP von Google ins Verlagsgeschäft eingreifen sinkt die Laune. Vielleicht sind es doch die Androiden, die den Journalismus der Zukunft einfach neu erfinden?

Ich glaube innerhalb der nächste 5 Jahre wird es radikale Änderungen geben und ein eisiger Wind in die Gesichter der Medienwandel-Verweigerer blasen. Wenn dann der bisherige Unterstützer einfach abgewählt wurde, sollte man seine Anti-Haltung noch einmal überdenken.

Contet-Marketing, Schleichwerbung, Fotorechte, Urheberrechte, Ethik vs. Reichweite  – was man alles wissen sollte. Hier rauchen Köpfe und prallen Meinungen aufeinander. Eine interessante Session: Die Macht der Bilder. Julian Reichelt zeigt teilweise erschütternde Fotos und es wird darüber diskutiert, wo die Grenze ist. Wie abgestumpft sind wir? Auch das macht nachdenklich

Input,Input, Input, dazwischen gute Gespräche, Whiskytasting und Freubier, Abendveranstaltungen mit Freunden, Sonne und verrückte Fotos.
Einfach mal abschalten, trotzdem weiter diskutieren, snapchatten, twittern und Fachgespräche führen. Wenn du digital bist, verschwimmen Freizeit und Job und keiner findet das schlimm. Beim Klassentreffen fühlen wir uns zuhause.

The Age of Trotzdem

Sascha Lobo redet zur Lage der Nation und hält einer flammende Rede, die er das „Age of Trotzdem“ nennt. Er fordert uns alle auf endlich zu handeln und den Optimismus zu behalten und zwar Trotzdem. Trotz dem!

Edward Snowden auf der Stage 5: Overcapacity – das las man ja leider öfter. Natürlich war er nicht live dort, aber live zugeschaltet aus Moskau, ich hatte leider keine Chance.

IMG_5617

Ruckzuck sind drei spannende Tage vorbei und wir sitzen wieder in der Stage 1 und staunen über diese Zahlen: 17 Bühnen, 400 Stunden Programm, 500 Sessions, 1000 Einreichungen davon 350 Programm. Ältester Speaker 73, jüngste Speakerin 11, 20.000 Leute im Live-Stream und jede Menge Social Buzz.

Jonny, Tanja und Markus halten ein begeistertes Abschluss Plädoyer für die RpTEN und haben bereits für Oktober 2016 eine rpDUB geplant. Die Klasse reist nach Irland und versucht das Format in Dublin zu etablieren. Ich wünsche viel Glück. Nach dem obligatorischen Abschlusssong Bohemien Rhapsodie ist man sich einig: im nächsten Mai sind wir hoffentlich alle wieder da.
Zum Abschluss der Veranstaltung wurde noch ordentlich getanzt und gelacht. Trotzdem!

How to use Snapchat?

Snapchat wurde 2011 von Robert Murphy und Evan Spiegel in Kalifornien gegründet und ist momentan eine der erfolgreichsten Apps in der Social Media Welt. Es handelt sich um einen Messenger mit dem Fotos, Videos und auch Texte direkt an Personen übermittelt werden können und zwar ausschließlich mobil. Die Snaps können zwischen einer und 10 Sekunden angeschaut werden. Das bestimmt der Nutzer. Bilder und Videos spielen die größte Rolle. Man teilt Momente mit Freunden privat oder mit allen Freunden und die Bilder werden innerhalb von 24 Stunden gelöscht, das macht die App so einmalig. Zumindest in den Anfängen hat genau das Snapchat in den Verruf gebracht, für Sexting genutzt zu werden. Inzwischen ist die App erwachsen geworden.

Doodle 2

Malwerkzeug (Grafik: Snapchat Pressekit)

Wie funktioniert Snapchat?

Die App ist nicht selbsterklärend. Man muss schon ein wenig herumprobieren um sie zu verstehen.

1. Beim Öffnen von Snapchat wird sofort die Kamera aktiviert, die sich auf die Frontkamera umstellen lässt, indem man rechts oben tippt.

2. In der Mitte befindet sich das Symbol des Snapchat Geistes. Wird dieser angetippt, öffnet sich das eigene Profil.

3. Oben links ist der Blitz, der der bei Bedarf aktiviert werden kann. Unten links befindet sich die Inbox, hier werden Nachrichten von Freunden und Bekannte abgelegt.

4. Der Button unten rechts öffnet die Snapchat Stories Deiner Freunde und Deine eigenen.

5. Mit dem mittleren Button bedient man den Auslöser für ein Foto oder hält ihn für ein Video gedrückt, maximal jedoch 10 Sekunden.

6. Es gibt die Option, ein Video oder ein Foto zu erstellen. Das Video kann bis zu 10 Sekunden lang sein.

7. Um ein Foto zu machen, drückt man im Fotomodus einmal auf den Aufnahmebutton. Jetzt kann man auswählen, wie lange das Foto sichtbar bleiben soll (1-10 Sekunden).

8. Das Foto kann bearbeitet werden, indem man über den Bildschirm nach rechts oder links wischt. Es legen sich Visual Filter darüber oder das Foto kann monochrom dargestellt werden. Es ist möglich einzublenden, wie hoch die Temperatur ist, die Uhrzeit und die km/h, falls man läuft oder fährt. Mit einem Malstift kann zusätzlich kreativ gestaltet werden.

9. Videos funktionieren ähnlich, nur dass der Aufnahmebutton permanent gedrückt werden muss, bis zu 10 Sekunden. Das Video lässt sich ebenfalls bearbeiten. Uhrzeit, km/h und Temperatur können eingeblendet werden, ebenso Filter, die das Video verändern. Das Video kann schnell abgespielt werden, in zwei verschiedenen Geschwindigkeiten und sogar rückwärts. Das alles lässt sich auch miteinander kombinieren. Also z.B. Filter, Geschwindigkeit und Uhrzeit.

10. Um in diese Bereiche zu navigieren, muss man mit dem Finger nach links, rechts oder von oben nach unten swipen.

11. Eine Chat-Funktion gibt es auch. Man kann jedem Nutzer zu jedem Snap eine Nachricht schreiben und er kann antworten. Der Chat bleibt privat.

12. Als besonderes Gadget gibt es sogenannte „Lenses“ mit denen man Selfies verändert. Dazu wechselt man in die Frontkamera. Nun das Handy vor vors Gesicht halten, dass dieses komplett auf dem Bildschirm zu sehen ist. Dann den Finger solange auf den Bereich des Gesichtes halten, bis sich eine weitere Effektliste öffnet. Da gibt es spaßige Sachen, z.B. Schneebälle aufs Gesicht, Regenbogen aus dem Mund oder ein Elchgeweih.

Stories Home

Snapchat Stories (Grafik: Snapchat Pressekit)

Snapchat-Stories

Seit Oktober 2013 gibt es die Snapchat Stories (Meine Geschichte). Bis zu diesem Zeitpunkt war es lediglich möglich, Fotos oder Videos nur direkt an andere Nutzer zu senden. Mit Snapchat Stories lässt man die gesamte Snapchat Gemeinde teilnehmen.

Sieht sich jemand aus dem Netzwerk den Snap an, wird es als Aufruf dargestellt. Man sieht, wie viele Aufrufe generiert wurden und von wem sie stammen.

Snapchat ist dabei, in vielen Städten sogenannte Geofilter auszurollen. Berlin ist dabei, Köln und auch München. Dabei lässt sich einblenden, wo der Snap entstanden ist, ein charakteristisches Merkmal der Stadt wird eingeblendet. Nutzer können eigene Geofilter erstellen und bei Snapchat einreichen. Es gibt dazu eine Anleitung von Snapchat.

https://www.snapchat.com/geofilters/tips.html

Sponsored Geofilter

Geo-Filter (Grafik: Snapchat Pressekit)

Seit Ende Januar 2015 gibt es mit Snapchat Discover einen Bereich für Unternehmen und Medien, die hier ihre eigens für Snapchat entwickelten Inhalte vorstellen. National Geographic, Yahoo, Daily Mail, Vice, Vox, CNN oder Tastemade sind dort vertreten.

Snapchat gehört zu den Netzwerken, die am schnellsten wachsen, insbesondere in Nordamerika.Aber auch in Deutschland ist Snapchat inzwischen angekommen. Bei Jugendlichen ist die App beliebt, weil jeder selbst bestimmt, wer die eigenen Inhalte sehen kann, fernab der elterlichen Kontrolle und begrenzt auf maximal 24 Stunden.

Wer nicht nur unbedingt Live Fotos oder Videos benutzen möchte, kann mit Snap Upload auch auf sein Fotoalbum zurückgreifen und die Fotos sogar noch bearbeiten.

Oder man lädt sich für mehr Informationen und eine genaue Anleitung findet das Buch „Snap me if you can“ von Philipp Steuer kostenlos (oder gegen eine freiwillige Gebühr) herunter. http://snapmeifyoucan.net/

Download im Appstore: https://itunes.apple.com/us/app/snapchat/id447188370?mt=8

Download Google Play: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.snapchat.android

Happy Snap

snapchat_BG

Mein Snapchat-Name: beagut

 

Digitale Transfomation ist nicht erst 2015 ein Thema

Während einer Marketing Vorlesung erzählte die Referentin davon, dass die Menschen in Zukunft immer weniger den stationären Handel, sondern vielmehr das Internet als Einkaufsort bevorzugen. Sie kam damals gerade frisch aus den USA und berichtete darüber, dass es möglich sein wird, Hologramme von sich anfertigen zu lassen und sich direkt in Online-Stores einkleiden zu lassen. Man sieht sich also selbst in der digitalen Umkleidekabine. Architekten entwerfen Häuser, bei denen es wichtig ist, dass Pakete direkt abgeladen werden können, so dass  sich der Nutzer einen Umweg zur Post sparen kann. „Cocooning“ wird zum Schlagwort werden, der Rückzug aus dem wahren Leben ins virtuelle Leben. Das alles erschien mir sehr utopisch, denn wir schrieben das Jahr 1994 und somit auch noch vor Cluetrain.

Digitale Transformation

Customer Journey

Seit dem sind mehr als 20 Jahre vergangen, das Internet ist unser täglicher Begleiter und Unternehmen wie Amazon haben sich mit dem Versandhandel zu Global Playern entwickelt. Ich hatte 1994 noch nicht einmal einen Internet Anschluss. Rückblickend sind viele Dinge so eingetreten, die Entwicklung schreitet immer weiter fort und inzwischen ist die mobile Nutzung zur Selbstverständlichkeit geworden. Damit werden Absatzmärkte geschaffen, die für den Handel eine Herausforderung darstellen. Ladenöffnungszeiten werden zur Nebensache, der Kunde sucht sich im Internet das aus, was seinen Bedürfnissen zu dem Zeitpunkt entspricht. Der Wettbewerb wird schwieriger, die Kunden weniger loyal und langfristige Kundenbindung erfordert große Anstrengungen.

Internet of Things

Der Handel bedient sich ebenfalls der IoT (Internet of Things) und nutzt z.B. iBeacons um den Brückenschlag von Offline zu Online zu schlagen. Denn fast jeder nutzt das Internet, um sich zu informieren. Dass Cookies Informationen über unsere Vorlieben speichern, ist ja längst kein Geheimnis. All diese Informationen ergeben das Profil jeden Users und wir werden nicht nur online verfolgt, sondern es kann bis in den stationären Handel reichen.

User Experience als Mehrwert

Auf der diesjährigen dmexco war das Thema digitale Transformation elementar und die „User Experience“ wird zur Aufgabe. Wie schaffen Unternehmen es, einem Kunden den Mehrwert zu versprechen, der ihn längerfristig an die Marke zu binden, möglichst so, dass auch das Erlebnis vor Ort eine Rolle spielt und der Kunde zum POS kommt. Eine Mutli-Channel-Strategie kann Abhilfe schaffen. Doch wie könnte dieses Einkaufs-Erlebnis der Zukunft aussehen? Die Agentur Razorfish hat dazu ein digitales Storeconcept entwickelt, dass auf der dmexco vorgestellt wurde.

Das unendliche Shopping-Angebot aus dem Internet bringt den stationären Einzelhandel zunehmend in Bedrängnis. Auf der dmexco 2015 präsentiert Razorfish die Lösung zu diesem Problem: RAZORSHOP. Die innovative Retail Experience bringt Services und Daten aus der Onlinewelt mit der Einkaufsumgebung vor Ort auf völlig neuartige Weise zusammen.

Ziel ist es, Kunden eine lückenlose und abgestimmte Shopping-Erfahrung über alle Kanäle zu bieten und dem stationären Handel die Chance zu geben, seine künftige Rolle einzunehmen.
Die Herausforderung dabei ist es, die Kosten für die Technologien und die Abwicklung in den Griff zu bekommen.

Digitale Transformation

Konsum wird planbar, der Mensch transparent

Data Driven Advertising

Im Grunde geht es darum, den Kunden wieder in den Fokus zu stellen, dabei kann die Digitalisierung helfen. Das Schlüsselwort dazu ist „Data driven“. Der Kunde soll vom ersten Interesse (digital) bis zur Kaufentscheidung (digital oder stationär) abgeholt werden. Dazu ist eine agile Arbeitsweise nötig, die für die meisten Unternehmen in Deutschland nicht zu bewältigen ist.
Besonders der Mittelstand fühlt sich an dieser Stelle überlastet und technisch nicht in der Lage, das Marketing so zu gestalten, dass eine ständige Kommunikation mit dem Kunden stattfindet.

Zur richtigen Zeit, mit der richtigen Botschaft auf dem richtigen Kanal

Digitale Transformation bedeutet Automatisierung von Prozessen. Digitale Daten wie Vorlieben, Surfverhalten, Assoziationen und Historie ergeben das Profil eines Kunden. Die Kunden sind an der Stelle meist eher bereit, ihre Daten zu hinterlegen. Sie sind auf diversen Kanälen aktiv und hinterlassen ihre digitale Spur. Diese Spur muss „nur noch“ vom Vertrieb ausgelesen  und in den richtigen Kontext gebracht werden, d.h. der Kunde muss auf dem richtigen Kanal, mit der richtigen Botschaft und zum richtigen Zeitpunkt angesprochen werden.

Eine große Chance, den stationären Handel wieder zu beleben. Denn nach wie vor ist das haptische Erlebnis für viele Kunden beim Einkauf wichtig. Informationen werden übers Internet eingeholt und idealerweise wird stationär gekauft. Darum macht ein Online-Shop auch Sinn, denn die dort hinterlegten Daten können genutzt werden, um den Kunden an den POS zu lotsen. Sei es durch Rabattaktionen, Goodies oder Veranstaltungen. Das Zusammenspiel von On- und Offline muss intelligent umgesetzt werden.

Mehr zum Thema:
Espresso digital: Content bleibt King

Wie man aus einem Video ein GIF kreiert

Animated GIF sind momentan der Renner.In nur 60 Sekunden ist es möglich, ein GIF aus einem Video zu separieren. Das ist wirklich kein Aufwand und schnell gemacht.

So gehts:

Und so kann es aussehen.

http://gifs.com/embed/y4P4lw

Schnell und einfach. Mal sehen, wo ich das mal einsetzen kann.

Der Community Manager – Dein Freundfeind

BeaDer Community Manager ist der Dreh- und Angelpunkt einer jeden Community. Aber was immer man macht, es ist falsch. Dabei fängt alles so schön an.

Eine Community wird gegründet, der Community Manager soll Hausmeister, Schlichter, Kumpel und Förderer sein. Eine Herausforderung an der man wächst und idealerweise wächst man mit der Community.

Der Verlauf ist oft ähnlich:

Neue Community – alle mögen sich, loben sich, unterstützen sich. Der Communtiy Manager ist der Freund und Motivator. Er hört sich die großen und kleinen Sorgen an und muss selten eingreifen.

Die Community wächst – die ersten Streitigkeiten entstehen, der Communtiy Manager ist Schlichter, die User fügen sich.

– Aus der freundlichen „Wirhabenunsallelieb“-Community bilden sich die Stakeholder und Opinion-Leader, das spaltet die Nutzer.

Jetzt soll der Community-Manager Partei ergreifen und wir von beiden Seiten aufgefordert, „den anderen“ aus der Community zu entfernen.

– Der Community Manager bewahrt Neutralität. Ab diesem Zeitpunkt ist das Feuer eröffnet. Denn jetzt ist es der Communtiy-Manager der Leidtragende.

Die Kontrahenten rotten sich zusammen und beschimpfen nun gemeinsam den, der gestern noch Freund war.

Man braucht für diesen Job also so einiges: Feingefühl, Menschenkenntnis, starke Nerven und vor allem die Fähigkeit gut zu kommunizieren.

Das ist sicher nicht für jeden das richtige Berufsbild, aber wer diese Fähigkeiten mitbringt, wird Spaß an dem Job haben.

Schöne Funktion bei Facebook: Geteilten Anhang aktualisieren

Als Medienunternehmen haben wir öfter das Problem, dass Beiträge erneuert werden, jedoch der zuvor geteilte Beitrag bei Facebook nicht aktualisierbar war. Die neue Funktion ist echt praktisch und hilfreich im Tagesgeschäft.

Und so funktioniert es:

Facebook,

Zuerst auf den Zeitstempel klicken (in dem Beispiel: 23 Std.) – dann oben rechts auf den Pfeil und „Geteilten Anhang aktualisieren auswählen.

 

Beitrag einbetten

Dann noch „Refresh share attachment“ drücken und speichern nicht vergessen.

Aktualisierung beachten! 

Wenn der Link jedoch bereits geteilt wurde, ist dort die alte Version zu sehen. Dabei immer auf die Kommentare achten und den Nutzern unter Umständen mitteilen, dass der Beitrag aktualisiert wurde.

Fazit: Ich finds gut!