Das dritte Barcamp Düsseldorf – Die Rheinische Post als Gastgeber

Am 9. und 10. Oktober fand das dritte Barcamp Düsseldorf in den Räumen der Rheinischen Post statt. Daniel Fiene und Stefan Evertz haben organisiert. Es gingen viele Hände hoch, als @hirnrinde fragte, wer denn zum ersten Mal bei einem Barcamp sei, es waren ungewöhnlich viele. Umso schöner, dass es immer mehr Menschen gibt, die das Format mögen. Was ich heraushören konnte, war die übliche Begeisterung der Barcamp-Newbies und der Ausspruch: Das ist nicht mein letztes Barcamp.session

Vollgepackt mit vielen interessanten Sessions bin ich in den Tag gestartet und konnte  mich wie immer nicht entscheiden, womit ich anfange. Da war der Markus Hündgen (Bewegtbild ist tot, Virtual Reality kommt)  mit seiner Oculus Brille, der Porno in VR versprochen hat. Und auch der Thomas Knüwer knallte mit „Print ist geil“ eine tolle These in den Raum. Ich habe mich dann für die Print-Session entschieden. Ob ein Regenschirm aus einem Magazin, eine Zeitung gegen Dengue-Fieber oder WLAN to go, mit Print lassen coole Sachen umsetzen. Wie sagte Thomas so schön: Ein bisschen wie YPS mit Gimmick, wer hat das nicht geliebt.

Auch das Flüchtlingsthema hat ins BarCamp Einzug gehalten. Thorsten Stollen hat uns einmal aufgezeigt, welche Stationen die Flüchtlinge durchlaufen von der Erstaufnahme bis zur diversen Registrierungen. Eine ganz schöne Odysee für die Menschen. Aber auch für die Mitarbeiter in den Einrichtungen, Ämtern und Behörden gehen dabei völlig in Arbeit unter. Zahlen und Fakten die beeindrucken und eine Session, die mich sehr nachdenklich gemacht hat. Hier eine Zusammenfassung als Sketch-Note.

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Technik ist weder gut noch böse

.. das sagt Nicolai Schwarz und stellt uns allerlei Gadgets vor, die man haben möchte – oder auch nicht. Sehr spannende Session für Nerds. Da gibt es Buttons die programmiert werden können, eine Fibonacci Uhr, Bruno, den saugenden Mülleimer, ein Laser Razor, mit Bug a Salt Fliegen killen oder Dorothy, die auf drei Mal Hacken zusammenschlagen ein Aktion auslöst. Ziemlich cool, für die die daran Spaß haben!

Würfel, Löcher, Eisbären

Und dann war da noch die Eisbär-Challenge von Markus Kucborski. Ich bin fast an Eisbären und Löchern verzweifelt, bis ich auf einmal den Lichtblick hatte. Das war eine echte Herausforderung. Klasse und Danke Markus.

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Barcamps sind wichtig. Der Austausch mit Gleichgesinnten, diese Art der Unkonferenz wird immer beliebter, auch für größere Unternehmen, die ihre Mitarbeitern an eine völlig neue Art des Lernens heranführen können. Ich habe das selbst schon zwei mal für Lokalkompass.de organisiert. essen

Danke an die Sponsoren: RP-Online, Targobank, KpunktNull, Lieferheld.de, GLS Bank, GDATA, vodafone, FOM Hochschule, akom360, circit

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Community Camp 2014
Barcamp Koblenz 
Facebook-Camp

Digitale Transfomation ist nicht erst 2015 ein Thema

Während einer Marketing Vorlesung erzählte die Referentin davon, dass die Menschen in Zukunft immer weniger den stationären Handel, sondern vielmehr das Internet als Einkaufsort bevorzugen. Sie kam damals gerade frisch aus den USA und berichtete darüber, dass es möglich sein wird, Hologramme von sich anfertigen zu lassen und sich direkt in Online-Stores einkleiden zu lassen. Man sieht sich also selbst in der digitalen Umkleidekabine. Architekten entwerfen Häuser, bei denen es wichtig ist, dass Pakete direkt abgeladen werden können, so dass  sich der Nutzer einen Umweg zur Post sparen kann. „Cocooning“ wird zum Schlagwort werden, der Rückzug aus dem wahren Leben ins virtuelle Leben. Das alles erschien mir sehr utopisch, denn wir schrieben das Jahr 1994 und somit auch noch vor Cluetrain.

Digitale Transformation

Customer Journey

Seit dem sind mehr als 20 Jahre vergangen, das Internet ist unser täglicher Begleiter und Unternehmen wie Amazon haben sich mit dem Versandhandel zu Global Playern entwickelt. Ich hatte 1994 noch nicht einmal einen Internet Anschluss. Rückblickend sind viele Dinge so eingetreten, die Entwicklung schreitet immer weiter fort und inzwischen ist die mobile Nutzung zur Selbstverständlichkeit geworden. Damit werden Absatzmärkte geschaffen, die für den Handel eine Herausforderung darstellen. Ladenöffnungszeiten werden zur Nebensache, der Kunde sucht sich im Internet das aus, was seinen Bedürfnissen zu dem Zeitpunkt entspricht. Der Wettbewerb wird schwieriger, die Kunden weniger loyal und langfristige Kundenbindung erfordert große Anstrengungen.

Internet of Things

Der Handel bedient sich ebenfalls der IoT (Internet of Things) und nutzt z.B. iBeacons um den Brückenschlag von Offline zu Online zu schlagen. Denn fast jeder nutzt das Internet, um sich zu informieren. Dass Cookies Informationen über unsere Vorlieben speichern, ist ja längst kein Geheimnis. All diese Informationen ergeben das Profil jeden Users und wir werden nicht nur online verfolgt, sondern es kann bis in den stationären Handel reichen.

User Experience als Mehrwert

Auf der diesjährigen dmexco war das Thema digitale Transformation elementar und die „User Experience“ wird zur Aufgabe. Wie schaffen Unternehmen es, einem Kunden den Mehrwert zu versprechen, der ihn längerfristig an die Marke zu binden, möglichst so, dass auch das Erlebnis vor Ort eine Rolle spielt und der Kunde zum POS kommt. Eine Mutli-Channel-Strategie kann Abhilfe schaffen. Doch wie könnte dieses Einkaufs-Erlebnis der Zukunft aussehen? Die Agentur Razorfish hat dazu ein digitales Storeconcept entwickelt, dass auf der dmexco vorgestellt wurde.

Das unendliche Shopping-Angebot aus dem Internet bringt den stationären Einzelhandel zunehmend in Bedrängnis. Auf der dmexco 2015 präsentiert Razorfish die Lösung zu diesem Problem: RAZORSHOP. Die innovative Retail Experience bringt Services und Daten aus der Onlinewelt mit der Einkaufsumgebung vor Ort auf völlig neuartige Weise zusammen.

Ziel ist es, Kunden eine lückenlose und abgestimmte Shopping-Erfahrung über alle Kanäle zu bieten und dem stationären Handel die Chance zu geben, seine künftige Rolle einzunehmen.
Die Herausforderung dabei ist es, die Kosten für die Technologien und die Abwicklung in den Griff zu bekommen.

Digitale Transformation

Konsum wird planbar, der Mensch transparent

Data Driven Advertising

Im Grunde geht es darum, den Kunden wieder in den Fokus zu stellen, dabei kann die Digitalisierung helfen. Das Schlüsselwort dazu ist „Data driven“. Der Kunde soll vom ersten Interesse (digital) bis zur Kaufentscheidung (digital oder stationär) abgeholt werden. Dazu ist eine agile Arbeitsweise nötig, die für die meisten Unternehmen in Deutschland nicht zu bewältigen ist.
Besonders der Mittelstand fühlt sich an dieser Stelle überlastet und technisch nicht in der Lage, das Marketing so zu gestalten, dass eine ständige Kommunikation mit dem Kunden stattfindet.

Zur richtigen Zeit, mit der richtigen Botschaft auf dem richtigen Kanal

Digitale Transformation bedeutet Automatisierung von Prozessen. Digitale Daten wie Vorlieben, Surfverhalten, Assoziationen und Historie ergeben das Profil eines Kunden. Die Kunden sind an der Stelle meist eher bereit, ihre Daten zu hinterlegen. Sie sind auf diversen Kanälen aktiv und hinterlassen ihre digitale Spur. Diese Spur muss „nur noch“ vom Vertrieb ausgelesen  und in den richtigen Kontext gebracht werden, d.h. der Kunde muss auf dem richtigen Kanal, mit der richtigen Botschaft und zum richtigen Zeitpunkt angesprochen werden.

Eine große Chance, den stationären Handel wieder zu beleben. Denn nach wie vor ist das haptische Erlebnis für viele Kunden beim Einkauf wichtig. Informationen werden übers Internet eingeholt und idealerweise wird stationär gekauft. Darum macht ein Online-Shop auch Sinn, denn die dort hinterlegten Daten können genutzt werden, um den Kunden an den POS zu lotsen. Sei es durch Rabattaktionen, Goodies oder Veranstaltungen. Das Zusammenspiel von On- und Offline muss intelligent umgesetzt werden.

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Espresso digital: Content bleibt King

Das Internet der Dinge – der nächste Hype?

Internet of Things

IoT

Waagen, die nicht nur Dein Gewicht sondern auch  den Fettanteil, den Blutdruck und den Biorhythmus messen, Fitness-Armbänder, die Schritte, Schlaf und Kalorien aufzeichnen und Waschmaschinen die mitdenken. Das Internet der Dinge nimmt immer mehr Raum im täglichen Leben ein.

Noch vor drei Jahren war ein Fitnessarmband die Ausnahme, viele neugierige Fragen und vor allem die Sorge ob man denn „krank“ sein, weil man seine Schritte zählt. Es herrschte vielfach Unverständnis über die Nutzung. Inzwischen gehören Fitness-Armbänder oder Apps schon fast zum alltäglichen Gebrauch für immer mehr Menschen. iBeacons versorgen uns mit Infos und viele andere Geräte machen unser Verhalten transparent.
Das Waschpulver neigt sich dem Ende zu, man vergisst neues einzukaufen und ärgert sich. Das lässt sich durch einen Klick ändern. Miele hat auf der IFA sein neuestes Modell vorgestellt. Es soll demnächst auch Spülmaschinen in der Art geben.

Internet of Things

88 % der Bundesbürger, die im Rahmen einer Studie befragt wurden, haben noch nie den Begriff „Internet der Dinge“gehört, dabei gilt das IoT (Internet of Things) als das nächste große Ding.
Gemeint ist damit die Vernetzung der kleinen Geräte mit dem Internet, die wir im Alltag benutzen. So zum Beispiel das Fitness-Armband, die Waage, die Waschmaschine und und und. Die Daten werden immer gespeichert.

Aber noch einmal von vorne: Es gibt Krankenkassen die den Kauf der Apple Watch unterstützen und teilfinanzieren. Der Grund ist einfach. Wer sich ausreichend bewegt, gesund ernährt und das alles auch noch dokumentiert, gibt Daten frei. Die Daten sind in der Cloud gespeichert und der Zugriff darauf nicht wirklich bekannt.
Die Gerechtigkeitsdebatte nimmt zudem ja auch kein Ende, denn die Argumentation macht ja durchaus Sinn. Wer sich ausreichend bewegt, gesund ernährt, nicht raucht und das seiner Krankenkasse mitteilt, erwartet im Gegenzug eine Belohnung oder zumindest die Anerkennung seiner Motivation.
Denn die Mitmenschen, die sich rauchend und vorzugsweise von Fast-Food ernähren, denen Bewegung ein Fremdwort ist, zahlen immerhin die gleichen Kassenbeiträge. Auch wenn inzwischen Bonus-Systeme gibt, die Bargeld versprechen. Es ist trotz aller Aktivität keiner davon gefeit, nicht doch einmal krank zu werden.
Was dann? Es sind immer nur Momentaufnahmen, die entstehen.Diskussionen darüber wären endlos und die Argumentationen auch.Foto-4

Google macht mit

Aber was ist nun mit all den vernetzten Geräten, die für uns mitdenken? Ist es wirklich bequem, wenn der Rasierhalter auf Knopfdruck neue Klingen bestellt, der Kühlschrank Nachschub ordert oder dich Dein Fitness-Armband darauf hinweist, dass Du Dich noch nicht ausreichend bewegt hast.
Smartphones spielen dabei eine große Rolle, denn sie dienen oft als Fernsteuerung für die IoT. So lässt sich die Raumtemperatur von unterwegs regeln, Alarmanlagen werden eingeschaltet oder die Rollläden heruntergelassen.

Mit Google Nest, ist der Suchmaschinenriese auch in das umsatzversprechende Geschäftsfeld Internet of Things eingestiegen. Ein Thermostat, Rauchmelder oder die Kamera, die über das Smartphone zu bedienen ist.

Die Werber dürfen sich freuen, denn so bekommen Sie Infos, die sie sich von Ihren Kunden wünschen. Denn über die Daten, die in der Cloud gespeichert werden, lassen sich Profile von Nutzern über deren Verhalten erstellen. Wichtig für künftige Kaufprozesse, denn die Customer Journey lässt sich mühelos verfolgen. An dem Punkt, an der Kunde noch zögert, liefert personalisierte Werbung den entscheidenden Impuls.
So kann auch der stationäre Handel vom Zusammenspiel der IoT profitieren, denn die Online-Daten können vor Ort zur Argumentation genutzt werden.
Ein spannendes Feld mit vielen Möglichkeiten.

Prognose: Im Jahre 2020 werden es ca. 25 Milliarden Geräte sein, die Daten in der Cloud synchronisieren.

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Quantified Self – ich tracke, also bin ich 

Wie man aus einem Video ein GIF kreiert

Animated GIF sind momentan der Renner.In nur 60 Sekunden ist es möglich, ein GIF aus einem Video zu separieren. Das ist wirklich kein Aufwand und schnell gemacht.

So gehts:

Und so kann es aussehen.

http://gifs.com/embed/y4P4lw

Schnell und einfach. Mal sehen, wo ich das mal einsetzen kann.

Facebook führt die App „Mentions“ ein

Facebook Mentions ist eine App, die die Verbindung zwischen Fan und einer Person öffentlichen Lebens herstellt. Voraussetzung dafür ist eine verifizierte Fanpage bei Facebook. Die App kann bisher nur über ein iPhone geladen werden. 

Zielgruppe sind also  nur „echte“ Promis, die Auserwählten, die eine verifizierte Fanpage haben, wie z.B. Serena Williams.

Mentions live

Mentions nur für VIPs

Die App heißt Mentions, weil sie den Promis sämtliche Erwähnungen anzeigt. Außerdem wird angezeigt, wo gerade heftig über welche Themen diskutiert wird. So hat der ViP die Chance, Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, indem er mit diskutiert. Till Schweiger besitzt einen verifizierten Account, für ihn wäre „Mentions“ doch eine gute Entscheidung!!!

Als Marketing-Instrument ist Mentions  sicher gut geeignet, denn die Fans dürfen in Echtzeit verfolgen, was ihr Star gerade macht. Damit ist Facebook dort angekommen, wo Periscope oder Meerkat bereits sind. Das Video kann allerdings auch noch später eingesehen werden.

Und so funktioniert es:
Das Starten einer Live-Übertragung über Facebook Mentions ist ganz einfach:

  1. Tippe auf „Beitrag“ und anschließend auf „Live-Video“.
  2. Füge deiner Übertragung eine Beschreibung hinzu und tippe auf „Live-Übertragung starten“, wenn du fertig bist.
  3. Während deiner Übertragung siehst du, wie viele Personen dir zuschauen, und du kannst live Kommentare beantworten oder diese verbergen. Außerdem kannst du zwischen der Front- und Rückkamera an deinem Telefon wechseln.
  4. Beende deine Übertragung, wenn du fertig bist, indem du auf die „Beenden“-Schaltfläche tippst.
  5. Dein Video wird automatisch auf deiner Facebook-Seite gespeichert, sodass es Fans zu einem späteren Zeitpunkt aufrufen können. Du kannst es, genauso wie jeden anderen Beitrag, jederzeit entfernen.

Live-Videos sind im Trend. Twitter hat bereits Periscope übernommen und auch Facebook möchte, dass Nutzer die Videos direkt hochladen und Links zu YouTube oder anderen Videoplattformen zu meiden. Also eine Konkurrenz zu Google.
Es bleibt spannend in der Social Media Welt.

Mehr dazu im Facebook Newsroom.

Das Barcamp in Koblenz ein voller Erfolg

Am vergangenen Wochenende fand zum ersten Mal in Koblenz ein Barcamp statt. Auf dem Gelände der Handwerkskammer trafen sich zahlreiche Menschen, um sich auszutauschen, etwas zu lernen und eigenes Wissen zu teilen. So wie das bei Barcamps üblich ist. Um es vorwegzunehmen: Aus meiner Sicht ein voller Erfolg.

Auch wenn die kleine Stadt an Rhein und Mosel nicht unbedingt mit Berlin oder Hamburg vergleichbar ist, war das Barcamp Koblenz nicht weniger spannend. Im Gegenteil, ich habe mich an den beiden Tagen äußert professionell behandelt gefühlt Das Orga-Team rund um 247 Grad, der Rhein-Zeitung und der Handwerkskammer haben alles gegeben. Allein das Gebäude beeindruckte durch die ungewöhnliche Architektur. Die Räume waren perfekt für ein Barcamp, vor allem waren sie klimatisiert, was bei ca. 40 Grad nicht unterschätzen war.

Handwerkskammer

seer

Das Kompetenzzentrum liegt aber nun mal leider nicht mitten im Zentrum von Koblenz. Ein Shuttle-Service hat dafür gesorgt, dass wir bequem vom Zentrum ins Zentrum kamen. Auch an dieser Stelle noch einmal ein großes Lob ans Orga-Team.

Orgateam

Das Orga-Team #bcko15

#bcko15 – Der Hashtag zur Veranstaltung

Es wäre kein richtiges Barcamp, wenn nicht ordentlich getwittert würde. Und das wurde es. Unter dem Hashtag #bcko15 haben sich die Anwesende nicht lumpen lassen, so dass #bcko15 am Freitag in den Trending Topics war.

Die Sessions als Herzstück eines Barcamps

Meine erste Session begann mit den Bonner Blogs. Sascha Förster (@Sascha_Foerster) hat ein Projekt aufgesetzt, dass Blogs aus Bonn und Umgebung aggregiert. Untereilt nach Kategorien, können sich Blogger hier eintragen und per RSS ihre Beiträge veröffentlichen. So entsteht eine Vernetzung der Bonner Blogszene, die natürlich der eigenen Reichweite dient. Ein Batch auf das eigene Blog zeigt die Zugehörigkeit zu den Bonner Bloggern.
Es gibt auch eine Anleitung zum Nachbau

Mit WordPress kann jeder relativ leicht eine eigene Website oder ein Blog aufbauen. Ich habe mich auch immer mehr oder weniger unbefangen damit beschäftigt, ob es Hacker ausgerechnet  auf meine WP-Seite abgesehen haben. Marc Nilius (@marcnilius) hat in zwei Sessions erklärt, dass Sorge durchaus berechtigt ist. Alleine durch Plugins, die man sich ja schnell mal herunterlädt, haben Hacker eine gute Chance die Seite zu entern und z.B. unsichtbare Affiliate Links zu installieren, Spam zu versenden oder die Seite komplett zu blocken. Auf seiner Seite erklärt er, wo es Sicherheitslücken gibt.

Mit einem 3D-Drucker können ganze heute „gedruckt“ werden. Ich habe nur noch gestaunt, was Christoph Krause @designgilde im Schnellsprechtempo über die Möglichkeiten des 3D-Drucks berichtet hat. Ich war ziemlich beeindruckt und die Schokolade dazu gab es auch

Schokolade
Was alles beim Einsatz eines Quadrocopters beachtet werden muss, hat Jennifer de Luca (@die_jennifer) sehr anschaulich erklärt. Sie hat mal eben die „Drohne“ über unsere Köpfe hinwegbewegt und tolle Aufnahmen damit gemacht. Ein Video von ihr und dazu gibt es hier.
Das Display

Drohne

Wie man die in Berlin lebendeTochter, die ein Social-Media-Addicted ist, über soziale Netzwerke erreichen kann, erzählte Ilse Mohr (@silvernerd) so lustig und lebendig, dass man einfach nicht anders kann, als lachen.

So nett erzählt von @MarcusSchwarze + @die_jennifer, wie @Mohrenpost und ich im Netz kommunizieren. Danke 🙂 https://t.co/31jSuB8bNH

Sessions, Pizza, Wasser und jede Menge netter Menschen

Die Instagram-Session von Jana Ziesenieß (@SonneundWolken) war superspannend, die Snapchat-Diskussion mit Christian de Vries (@prcdv) erhellend. Lars Wienand (@LarsWienand) hat über Social-Media-Recherche berichtet und viele weitere Sessions, die de Besucher in Trap hielten.

Die Verpflegung gilt es noch zu loben, sowohl die Pizza, als auch die Burger (die vegetarischen waren super) kamen wohl gut an. Das Wichtigste an diesem Wochenende war das Wasser. Wie viele Hektoliter haben wir verbraucht?

Wasser auf dem Barcamp Pizza

Ohne die Sponsoren wäre das alles nicht möglich gewesen. Herzlichen Dank!

Ich freue mich schon auf das Barcamp 2016 #bcko16

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Der Community Manager – Dein Freundfeind

BeaDer Community Manager ist der Dreh- und Angelpunkt einer jeden Community. Aber was immer man macht, es ist falsch. Dabei fängt alles so schön an.

Eine Community wird gegründet, der Community Manager soll Hausmeister, Schlichter, Kumpel und Förderer sein. Eine Herausforderung an der man wächst und idealerweise wächst man mit der Community.

Der Verlauf ist oft ähnlich:

Neue Community – alle mögen sich, loben sich, unterstützen sich. Der Communtiy Manager ist der Freund und Motivator. Er hört sich die großen und kleinen Sorgen an und muss selten eingreifen.

Die Community wächst – die ersten Streitigkeiten entstehen, der Communtiy Manager ist Schlichter, die User fügen sich.

– Aus der freundlichen „Wirhabenunsallelieb“-Community bilden sich die Stakeholder und Opinion-Leader, das spaltet die Nutzer.

Jetzt soll der Community-Manager Partei ergreifen und wir von beiden Seiten aufgefordert, „den anderen“ aus der Community zu entfernen.

– Der Community Manager bewahrt Neutralität. Ab diesem Zeitpunkt ist das Feuer eröffnet. Denn jetzt ist es der Communtiy-Manager der Leidtragende.

Die Kontrahenten rotten sich zusammen und beschimpfen nun gemeinsam den, der gestern noch Freund war.

Man braucht für diesen Job also so einiges: Feingefühl, Menschenkenntnis, starke Nerven und vor allem die Fähigkeit gut zu kommunizieren.

Das ist sicher nicht für jeden das richtige Berufsbild, aber wer diese Fähigkeiten mitbringt, wird Spaß an dem Job haben.

Markus Wortmann erhält Ehrenbrief für sein Engagement

Markus Wortmann ist seit Jahren für seinen Kampf gegen Kinderpornographie und die Bekämpfung von Internetkriminalität  bekannt. Jetzt erhielt er als Dank für seine ehrenamtlichen Leistungen zum Wohle der Gesellschaft den Ehrenbrief des Landes Hessen.

Als Vorstandsvorsitzender vom Verein Sicheres Netz hilft e.V. ist es  Markus Wortmann ein persönliches Anliegen die Netzwerksicherheit vor allem bei Eltern, Kindern, Jugendlichen und Senioren zu sensibilisieren. Dieses Ehrenamt betreibt er neben seinem Beraterjob zur Vorbeugung von Internetkriminalität beim Polizeipräsidium Südosthessen.

Aus diesem Anlass hat der Landrat Michael Cyriax zu einer Feierstunde in sein Amt nach Hofheim eingeladen. Neben Markus Wortmann wurden noch 3 weitere Herren mit der Ehrennadel für ihr herausragendes Bürgerengagement im Main Taunus Kreis ausgezeichnet.

Markus Wortmann

IMC – Medien Coach Ausbildung

Der Verein Sicheres Netz hilft e.V. ist mehr als nur ein Ehrenamtverein auf dem Papier. Für mehr Sicherheit im Netz werden regelmässig Internet Medien Coaches® ausgebildet.
Die Themen Mobbing, Stalking, Kinderpornographie und Präventionsmaßnahmen im Internet sind die Themen, die die IMC als Projektleiter, Unterstützer, Referenten oder  Ambassadoren unterstützen.

Am  8. und 9. Juni findet in Frankurt/Main der 20. deutsche Präventionstag statt. Selbstverständlich ist Markus Wortmann dort mit seinem Verein vertreten.

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Zertifizierter Internet Medien Coach
Überreichung des Ehrenbriefes des Landes Hessen
Auszeichnung von Ehrenamtlern 

Bei Twitter kann man jetzt Direktnachrichten von allen empfangen

Bisher war es bei Twitter immer nur möglich mit jemanden Direktnachrichten auszutauschen, wenn man sich gegenseitig folgt. Das für den Austausch nicht optimal, besonders, wenn der Service-Charakter im Vordergrund steht. Das hat Twitter jetzt geändert.

Ich habe die Einstellung bereits geändert. Unter dem Menüpunkt „Sicherheit und Datenschutz“ gibt es am Ende der Seite diese Option: „Receive Direct Messages from anyone“ 

Jetzt kann ich in Zukunft von jedem beliebigen Nutzern Nachrichten erhalten, egal in welcher Beziehung ist zu dem stehe. Mal sehen, ob das gut oder schlecht ist.

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WEM GEHÖRT DIE ZUKUNFT?

Wer wird in der Welt der neuen Medien überleben?

Also, es werden die überleben, …1. Die verstehen, dass nun auch die Nutzer Inhalte generieren
2. Die verstehen, dass die Nutzer Inhalte miteinander austauschen wollen
3. Die die Logik von Google verstehen
4. Die verstehen, was die Blogs zu erzählen haben
5. Die die Viralität verstehen
6. Die in der Lage sind, rasch zu reagieren
7. Die in der Lage sind, dort hin zu gehen, wo die Leute sind
8. Die lernen, zu verbinden
9. Die lernen, zuzuhören
10. Die lernen, mit den Nutzern zusammen zu arbeiten
11. Die lernen, Gewinne mit den Nutzern zu teilen
12. Die lernen, sich zu verändern

Den Vortrag darüber hielt José Luis Orihuela auf dem «UCAM Media Lab 2006» (einem spanischen Kongress zum Bürgerjournalismus, mit korrektem, recht langem Untertitel: «Periodismo ciudadano Nanomedios Blogging E-negocios»).

Ich habe somit gute Chancen…

(das habe ich bereits 2006 gebloggt)