Das Tourismuscamp Niederrhein

Es war bereits das dritte Tourismuscamp Niederrhein und es fand in diesem Jahr in Mönchengladbach statt. Vorweg gesagt: Es war wieder einmal sehr gelungen.

Das Gebäude „Haus Erholung“ punktet bereits durch Stil. Ein wunderschönes Gebäude mit Aussicht in den Park. So kann ein BarCamp erfolgreich beginnen. Ganz wichtig: Es gab leckere Croissants, Kaffee, Tee und Gesundes im Glas.

Ich habe mich gefreut einige Bekannte zu treffen, aber auch viele neue Gesichter und Teilnehmer, die zum ersten Mal auf einem BarCamp waren.

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Nach der Vorstellungsrunde (Jeder nur drei Hashtags!) ging es auch gleich in die Sessions.

Ich habe mit Aktivtourismus und Online Marketing angefangen und eine spannende Session erlebt. Es geht um Touren, Karten und vor allem spannende Geschichten. Outdooractive ist ein echter Vorreiter. Es gibt Detailbeschreibungen von Wanderrouten, Radwegen, davon sind 70.000 allein von der Community erstellt. Eine beachtliche Leistung. Wer also mal eine interessante Route sucht oder entdeckt hat, kann Teil der Community werden.

Videos mit Smartphone erstellen

Nächste Session war bei Andrea Quass „Videos mit Smartphones erstellen“ Ich habe gelernt, dass man unbedingt ein externes Mikrophon benötigt, einen Stabilisator, Tripod oder Mini-Stativ, eine Powerbank (sic!) und natürlich eine Kamera-App.

Andrea hat erklärt, dass es wichtig ist, bei einem Live-Video das Mobilphone hochkant zu halten, ansonsten geht Querformat. Man sollte auch möglichst nicht das Smartphone bewegen, sondern der Bildinhalt sollte sich bewegen und zwar möglichst nicht mehr als 5-7 Sekunden. Das reicht. Natürlich sollte die Story bereits vorher feststehen, also nicht nur was die Geschichte ist, sondern  auch für wen? Die ersten Sekunden zählen.  Danke für die spannende Session

Nach dem leckeren Mittagessen und guten Gesprächen ging es in die nächste Session für mich.

Website 2020

Website altern schneller als man sie erstellen kann. Was ist also wichtig? Content natürlich. Der Content sollte natürlich nicht nur spannend und zielgruppenspezifisch sein, sondern auch suchmaschinenoptimiert.
Künstliche Intelligenz sorgt für aktuelle Inhalte und es gibt bereits Content Management Systeme, die damit arbeiten. Gut also, wenn man die eigenen Arbeiten und den selbst erstellten Content auch auf der eigenen Website präsentiert und sich  möglichst darauf konzentriert.
Das Verteilen aus dem Content Hub heraus ist die nächste Aufgabe. Und selbstverständlich sind die juristischen Dinge nach wie vor wichtig.

Storytelling

darum ging es in der anschließenden Session. Ein Thema, dass sich irgendwie in jeder Session wiederfand. Das zeigt, wie wichtig eine gute Geschichte ist.

Am Beispiel von Sol Hotels wie verschiedene Zielgruppen über Bewegtbild angesprochen werden kann. Wer gerne ohne Kinder Urlaub macht, wird anders angesprochen, als die Familien. Der Content wird so über die Person an die Marke gebunden. Wichtig ist vorher zu überlegen was man eigentlich aussagen will? Sind wir sportlich, lustig, komplentativ oder freaky?
Es geht dabei sich von den anderen abzugrenzen und seine Stärken in den Vordergrund zu stellen. Und wichtig sind natürlich die Kunden bzw. die Personen, die von der Website angesprochen werden sollten.

Feedback einholen und schauen, wo wird was über mich gesprochen. Nur so kann man sein Angebot verbessern. Coole Session, die mein Köpfchen so richtig angeregt hat.

 Suchmaschinenoptimierung

Auch eines der Themen, die Prio 1-2 auf dem Camp haben. Ich weiß zwar schon einiges darüber, trotzdem tut ein Austausch immer gut und irgendwas lernt man immer dazu. Auch in diesem Fall. Wie finde ich das richtige Keyword? Was mag Google? Spielen andere Suchmaschinen eine Rolle etc.

Hinterher gab es noch eine Feedback-Runde mit wenig Kritik. Sowohl die Location, das Essen und auch das WLAN haben gut gefunzt. Die Orga war super. Danke an Tanja Neumann und Kristine Honig für den perfekten BarCamp Tag mit Flausch, guten Gesprächen, spannenden Themen und das alles verpackt in eine stilvolle Kulisse. Ich hoffe, wir sehen uns 2018 – irgendwo am wunderbaren Niederrhein.

 

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WEM GEHÖRT DIE ZUKUNFT?

Wer wird in der Welt der neuen Medien überleben?

Also, es werden die überleben, …1. Die verstehen, dass nun auch die Nutzer Inhalte generieren
2. Die verstehen, dass die Nutzer Inhalte miteinander austauschen wollen
3. Die die Logik von Google verstehen
4. Die verstehen, was die Blogs zu erzählen haben
5. Die die Viralität verstehen
6. Die in der Lage sind, rasch zu reagieren
7. Die in der Lage sind, dort hin zu gehen, wo die Leute sind
8. Die lernen, zu verbinden
9. Die lernen, zuzuhören
10. Die lernen, mit den Nutzern zusammen zu arbeiten
11. Die lernen, Gewinne mit den Nutzern zu teilen
12. Die lernen, sich zu verändern

Den Vortrag darüber hielt José Luis Orihuela auf dem «UCAM Media Lab 2006» (einem spanischen Kongress zum Bürgerjournalismus, mit korrektem, recht langem Untertitel: «Periodismo ciudadano Nanomedios Blogging E-negocios»).

Ich habe somit gute Chancen…

(das habe ich bereits 2006 gebloggt)